go bottom ...
platzhalter

Suche
Gewinnspiele
Auto
e-Card
 

  • Kontrolle eigener Triebe macht sexy

  • Psychotherapeut: Kultur und Liebe erst durch Verzicht möglich.

  • 13.10.2011
  • Artikel weiterempfehlenArtikel weiterempfehlen | Artikel kommentierenArtikel kommentieren
  • Menschen werden für andere attraktiver, wenn sie ihre sexuellen Triebe in Zaum halten können. Das erklärt der Wiener Psychotherapeut und Psychiater Raphael Bonelli. "Wer seinen Trieb aus freien Stücken aufschieben kann, stärkt damit seine innere Freiheit. Krankhaft wird Sex viel eher dann, wenn man nicht zumindest kurzfristig auf ihn verzichten kann." Wie viel Sex der Mensch mindestens braucht, um gesund zu bleiben, diskutieren Sexualtherapeuten, Psychiater und Theologen am kommenden Samstag auf einer Fachtagung über den Zölibat in Wien.

    Die mediale Präsenz der Sexualität spielt eine gewichtige Rolle in der Diskussion um das "nötige Minimum": Sex wird häufig als notwendiger Höhepunkt und Ziel jeder Liebesbeziehung dargestellt, verstärkt durch sexistische Abbildungen. Zusätzlich zu diesen künstlich geschaffenen kommen auch von Betroffenen selbst kreierte Bedürfnisse, erklärt Bonelli. "Viele Männer glauben fest, dass sie dringend Sex brauchen. Noch immer kursieren Unsinns-Argumente, etwa dass alle 14 Tage der Hoden entleert und Dampf abgelassen werden muss - womit Männer jedoch in erster Linie den Frauen Druck machen wollen."

  • Frei versus unfrei

  • Was schwerer wiegt, sind jedoch die psychischen Folgen von ausbleibendem Sex, wobei Sigmund Freuds Thesen weiterhin als Meilenstein gelten. "Freud wurde jedoch von der 68er-Bewegung und einer banalisierenden Mittelschulpsychologie fälschlich oft so wiedergegeben, dass jeglicher Verzicht auf Sexualität neurotisiere. Er selbst betonte jedoch, dass dies nur bei unfreiwilligem Verzicht zutrifft. Sein Schüler Carl Gustav Jung konkretisierte später, dass freiwillige Enthaltsamkeit - also ohne Flucht aus Nöten und Verantwortungen - keinesfalls schädlich ist."

    Die Freiheit, den Sexualtrieb sowohl ausleben als auch darauf verzichten zu können, sieht Bonelli deshalb als entscheidendes Kriterium. Unfrei sei der Verzicht auf Sex etwa im Falle von Frigidität, bei sexueller Verklemmung oder auch bei halbbewusster Selbststimulierung, die das Bedürfnis nach Befriedigung bloß steigert. "Der Betroffene gesteht sich selbst den Trieb nicht ein und verdrängt die sexuellen Motive von Vorschubhandlungen. Sexuelle Übergriffe nehmen oft hier ihren Ausgang - etwa jene der Ephebophilie, der erotischen Anziehung erwachsener Männer zu geschlechtsreifen Knaben."

  • Sprache der Liebe mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

  •  zurück ...
  • MEHR ZU Sexualität

    Nicole Bartholomaeus / pixelio
    Stephanie Hofschläger / pixelio.de
    Thommy Weiss / pixelio.de
    virginia-care.de
    Henning Hraban-Ramm / pixelio.de

    Umstrittenes Brustkrebsrisiko durch moderne Pille

    Krebs: Neues Verfahren ermöglicht später Vaterschaft

    Ältere Samenspender sind genauso fruchtbar

    Erste Jungfrauen-Hotline geht in Deutschland online

    Medikament gegen vorzeitige Ejakulation erhält Zulassung

     

    KOMMENTARE ANTWORTEN

    • Kommentare zu "Kontrolle eigener Triebe macht sexy"

    •  
      Kommentar:
      [ 1000 ] Zeichen frei
      Um zu diesem Artikel einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich anmelden.
      Registrieren Sie sich, um Artikel kommentieren zu können.  
     

    ARTIKEL EMPFEHLEN

    Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

     
  • Allergie: Geröstete Nüsse gefährlicher als rohe

  • Rainer Sturm / pixelio.de

    Erdnüsse

    Geröstete Erdnüsse lösen eher allergische Reaktionen aus als rohe, wie die University of Oxford bei Tests mit Mäusen ermittelt hat. Laut dem Team um Quentin Sattentau aktivieren die chemischen Veränderungen durch das Rösten das Immunsystem des Körpers und könnten damit allergische Reaktionen auslöse ...

  • mehr ...
  • Ebola-Virus: 70 Prozent der Patienten sterben

  • pixelio.de / Thomas Siepmann

    Impfung

    70 Prozent der Menschen, die sich in Westafrika mit Ebola infiziert haben, sterben. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Erhebung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese Zahlen sind deutlich höher als vorangegangene Schätzungen. Die Anzahl der Infektionen wird sich bis November auf 20.000 erhö ...

  • mehr ...
  • Chronischer Stress oft schuld an schlechter Laune

  • pixelio.de / rico kühnel

    Partner-Therapie

    Schweizer Forscher des Brain Mind Institutes der École Polytechnique de Fédérale de Lausanne haben den Mechanismus entdeckt, der aus Stress schlechte Laune macht. Es ist ein synaptischer Ablauf, bei dem ein spaltendes Enzym aktiviert und extrem viel Glutamat freigesetzt wird. "Die Identifizierung di ...

  • mehr ...


 

Um frage

  • Nutzen Sie die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchung?
  •  Ja, 1x pro Jahr...
  •  Habe ich noch vor mir...
  •  Wozu soll das gut sein?
  •  Nein, interessiert mich nicht...

  •  

Marke suchen

Bookmark and Share

News letter

Abonnieren Sie kostenlos den Newsletter.

 
Copyright © 2007-2014 MED-Reporter.at. All rights reserved. |  Nutzungsbedingungen
Diese Seite ist optimiert für MS InternetExplorer 8, FireFox 3, Opera 9.5 und Safari 3.1.
go top ...