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  • 1,6 Millionen Österreicher leiden unter Hörstörungen

  • Ärztekammer startet Initiative: gut hören - dazugeHören.

  • 26.04.2012
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  • Rund eine halbe Million Österreicher hören schlecht. Die Dunkelziffer ist nach Expertenschätzung allerdings noch weit höher. Ausgehend von Studien aus vergleichbaren Ländern könne man annehmen, dass bis zu einem Fünftel der heimischen Bevölkerung, jedenfalls aber 1,2 Millionen, unter Hörstörungen leiden, erklärte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner. "Wenn ich ‚leiden' sage", so Dorner weiter, "dann meine ich das in einem umfassenden Sinn. Denn eine unbehandelte Hörstörung schadet langfristig dem ganzen Menschen in seiner seelischen, geistigen und körperlichen Gesundheit."

    Mit der Initiative "gut hören - dazugeHören" will die ÖÄK dazu beitragen, die Dunkelziffer zu erhellen und Betroffene durch umfassende Information dazu ermutigen, sich ihrer Beeinträchtigung zu stellen. Gleichzeitig soll die Sensibilität der Ärzteschaft für das Thema geschärft werden: Neben Hals-Nasen-Ohren-Fachärzten (HNO) sollen vor allem Allgemeinmediziner, Internisten und Kinderärzte in der Lage sein, ihre Patientinnen und Patienten behutsam, aber unmissverständlich auf das Problem anzusprechen. Mehr als 10.000 Ordinationen erhalten Informationsmaterial zur Weitergabe an Betroffene.

  • Ursachen für Hörstörungen

  • "Hörstörungen sind die häufigste Beeinträchtigung von Neugeborenen. Pro Jahr kommen in Österreich ein bis drei von tausend Kindern mit unterschiedlich schweren Hörschäden zur Welt", erklärte Univ.-Prof. Wolfgang Gstöttner, Vorstand der HNO-Klinik an der Medizinuniversität Wien. Viel häufiger, als lange Zeit angenommen, sei das Problem vererbt: "Die Hälfte aller kindlichen Hörstörungen sind genetisch bedingte Schädigungen des Innenohrs", so der Experte. Gerade im Kindesalter lösen aber oft auch akute Erkrankungen wie Mittelohrentzündungen Hörstörungen aus, die mit dem Abklingen der Entzündung wieder vergehen. Liegt jedoch z.B. ein chronischer Mittelohrkatarrh vor, kann es zu einem Flüssigkeitsstau kommen, der aber durch einen kleinen operativen Eingriff zu beheben ist.

    Bei Erwachsenen können chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck Hörstörungen verstärken bzw. auslösen. Ob sich verletzungsbedingte Hörstörungen heilen lassen, hängt vom Zustand des Hörnervs ab. "Eine durch einen plötzlichen, extremen Druckunterschied oder ein Schalltrauma geplatzte Innenohr-Membran kann man in der Regel operieren", sagte Gstöttner. So lange der Hörnerv noch intakt sei, könne man - je nach Grad der Schwerhörigkeit - mit einem Hörgerät ausgleichen. Bei fast oder völlig gehörlosen Menschen ist das Hörvermögen dank moderner Innenohr- oder Cochlea-Implantate bis zu einem gewissen Grad reaktivierbar.

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  • Quelle: Österreichische Ärztekammer - Marke: Ärztekammer

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