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  • Aids gilt in Westeuropa als soziale Krankheit

  • Diskrimierung Erkrankter aufgrund fehlendem Wissen über Übertragung.

  • 27.11.2009
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  • Ein sichtbares Leben mit Aids ist auch heute noch nicht möglich, denn viele reagieren gegenüber Erkrankten überängstlich oder sogar hysterisch. Das betont Wiltrut Stefanek vom Netzwerk Frauen und Aids und Gründerin des Selbsthilfevereins PulsHIV anlässlich des Welt-Aids-Tages in einer Pressekonferenz. "Menschen mit dem HI-Virus werden weiterhin diskriminiert und stigmatisiert. Ein offener Umgang ist erst möglich, wenn Erkrankte klare Forderungen aufstellen und durchsetzen", so Stefanek, die selbst seit 1996 mit der Diagnose HIV/Aids lebt.

  • Verbesserte Therapien

  • Obwohl Aids dank verbesserter Therapien in Westeuropa einiges an Schrecken verloren hat, gelingt der Gesellschaft weiterhin kein zufriedenstellender Umgang mit Betroffenen. "Man kann zwar heute relativ gut mit Aids leben, doch meist teilt man nur dem engsten Kreis von der Erkrankung mit. Andernfalls drohen noch immer massive Konsequenzen, was Arbeitsplatz, Wohnsituation oder sogar Freundschaften betrifft", betont Dennis Beck von der Aids Hilfe Wien. Mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geraten viele in einen finanziellen Teufelskreis. Ein Großteil der Erkrankten, die Sozialarbeit der Aids Hilfe in Anspruch nehmen, beziehen Pension, Notstands- oder Sozialhilfe.

  • Feingefühl fehlt selbst Ärzten mehr (mehr...)

  • Datenschutz-Verstöße mehr (mehr...)

  • Zügel in der Hand behalten mehr (mehr...)

  • Schock und Zusammenbrechen einer Welt mehr (mehr...)

  • Weitere Informationen und Links mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.austria

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