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  • Ameisen bringen infizierte Koloniemitglieder um

  • Ausbruch einer Epidemie verhindert - Parallelen zum Immunsystem.

  • 14.01.2018
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  • Ameisen töten infizierte Koloniemitglieder und schützen so ihre Kolonie vor dem Ausbruch einer Epidemie, wenn es ihnen nicht gelungen ist, die Ansteckung mit der tödlichen Erkrankung zu verhindern. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Institute of Science and Technology Austria (IST) in ihrer aktuellen Publikation, die im Journal "eLife" veröffentlicht wurde.

  • Vorgehen wie bei Wirbeltieren

  • Laut den Wissenschaftlern zeigen Ameisenkolonien bei dieser Art der Krankheitsbekämpfung eine starke Ähnlichkeit mit dem Immunsystem, das den Organismus von Wirbeltieren schützt. Kommt eine Ameise beispielsweise mit dem krankheitserregenden Pilz Metarhizium in Berührung, so wird sie zu einer Gefahr für die gesamte Kolonie. Eine Infektion unter den eng zusammenlebenden Ameisen könnte das Aussterben der Kolonie bedeuten, wenn es nicht gelingt, die Krankheit einzudämmen.

    Die Forscher konnten zuvor bereits zeigen, dass Ameisen der invasiven Art Lasius neglectus Koloniemitglieder intensiv reinigen und pflegen, wenn sich pathogene Pilzsporen auf deren Körpern befinden. Dadurch senken sie das Risiko, dass der Pilz in den Körper eindringt und das Tier infiziert. Kann der Pilz hingegen nicht auf die herkömmliche Weise bekämpft werden, bleibt nur ein Ausweg. Handelt es sich um infizierte Brut, ist die Antwort auf eine tatsächlich erfolgte Pilzinfektion radikaler: In einer Serie von Experimenten fanden die Forscher heraus, dass Ameisen unbewegliche Puppen töten, um den Lebenszyklus des Erregers zu unterbrechen, sodass er sich nicht weiter ausbreiten kann.

  • Frühes Eingreifen schützt Kolonie mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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