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  • Neuer Österreichischer Impfplan 2012

  • Neben Neuerungen im Gratiskinderimpfprogramm, gibt es auch eine neue Impfempfehlung für die Generation 50+.

  • 05.04.2012
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  • Impfungen zählen zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen zum Schutz vor schweren Erkrankungen. Sie schützen nicht nur die Gesundheit jedes Einzelnen, sondern können auch von Mensch zu Mensch übertragbare Erkrankungen - wie Pneumokokken-Infektionen, Masern oder Keuchhusten - durch hohe Durchimpfungsraten eindämmen. Der Österreichische Impfplan 2012 liefert einen guten Überblick über alle wichtigen Schutzimpfungen und informiert Ärzte und Interessierte. Neben Neuerungen im Gratiskinderimpfprogramm, gibt es auch eine neue Impfempfehlung für die Generation 50+: Die Pneumokokken-Impfung wird nun bereits Erwachsenen ab 50 anstatt zuvor ab 65 Jahren empfohlen.

    Welche Impfungen im Rahmen des Gratiskinderimpfprogramms zur Verfügung stehen und welche zusätzlichen Impfungen darüber hinaus empfohlen werden, zeigt der aktuelle Österreichische Impfplan 2012. Er wurde vom Bundesministerium für Gesundheit und namhaften Experten des Nationalen Impfgremiums überarbeitet und enthält mehrere wichtige Änderungen, die auf neuer wissenschaftlicher Literatur und Erfahrungen in anderen europäischen Ländern basieren.

  • Pneumokokken-Impfempfehlung für Erwachsene 50+

  • Nicht nur Kinder, sondern auch Best Ager sind von den aktuellen Veränderungen im Impfplan betroffen. "Da mit zunehmendem Alter das Immunsystem des Körpers schwächer wird, weisen neben Kleinkindern vor allem Erwachsene ab 50 Jahren ein erhöhtes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen auf. Aus diesem Grund wird Erwachsenen nicht mehr wie bisher ab 65, sondern bereits ab 50 Jahren eine Pneumokokken-Impfung empfohlen", erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Popp, Abteilungsvorstand der 11. Medizinischen Abteilung mit Lungenkrankheiten und Langzeitbeatmungszentrum im Geriatriezentrum am Wienerwald. "Spätestens ab dem 60. bzw. 65. Lebensjahr wird die einmalige Pneumokokkenimpfung dringend empfohlen. Für dieses Alter steht neben dem konjugierten Impfstoff auch ein unkonjugierter Impfstoff zur Verfügung." Durchschnittlich erkrankt in Österreich fast täglich eine Person an einer schweren invasiven Pneumokokken-Infektion. "Vielen Erwachsenen ab 50 ist nicht bewusst, dass sie gefährdet sind. Manchmal wird auch das Risiko unterschätzt, das von einer Infektion ausgeht.", verdeutlicht Popp.

  • Gratisimpfprogramm für Kinder

  • Von den Änderungen am meisten betroffen ist jedoch das Gratiskinderimpfprogramm, das vor mehr als zwei Jahrzehnten entwickelt wurde und allen in Österreich lebenden Kindern bis zum 15. Lebensjahr einen kostenlosen Zugang zu wichtigen Schutzimpfungen ermöglicht. Prim. Univ.-Prof. Dr. Popp erläutert die aktuellen Änderungen: "Nach wie vor werden im Gratiskinderimpfprogramm bereits bisher bestehende Kinderimpfungen berücksichtigt. Das sind Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Haemophilus Influenza B, Hepatits B, Mumps, Masern, Röteln und Rotavirus - also gegen Erreger, die schwerste Erkrankungen und Folgeschäden verursachen können. Neu ist, dass die Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie und Tetanus im Schulalter auf eine Dosis reduziert wurde, diese aber schon im Volkschulalter als Vierfachimpfung mit Keuchhusten - und Kinderlähmungskomponente verabreicht wird. Zusätzlich zu den bisherigen Empfehlungen sieht der neue Impfplan zusätzlich erstmals eine Gratisimpfung gegen Pneumokokken für alle Säuglinge und Kleinkinder und gegen Meningokokken für Schulkinder vor." Pneumokokken als auch Meningokokken sind Bakterien, die ständig in der Bevölkerung zirkulieren und den Nasen- und Rachenraum der Menschen besiedeln können. Beide Bakterien können durch Tröpfcheninfektion - das heißt durch Niesen, Husten, Spucken - an andere weitergegeben werden und bei zuvor völlig gesunden Menschen eine Gehirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung verursachen, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann.

    Wie wichtig Schutzimpfungen sind, macht auch der Österreichische Impftag deutlich. Jahr für Jahr informieren sich hunderte Ärzte, Apotheker und weitere Vertreter des Gesundheitswesens rund um das Thema Impfen. Der Impfplan ist unter www.bmg.gv.at zugänglich.

  • Quelle: Pfizer - Marke: Pfizer

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