go bottom ...
platzhalter

Suche
Gewinnspiele
Auto
e-Card
 

  • Solider Muskelaufbau durch Instabilität

  • FH St. Pölten bringt mit neuartigem Trainingsansatz Bewegung ins Krafttraining.

  • 03.05.2012
  • Artikel weiterempfehlenArtikel weiterempfehlen | Artikel kommentierenArtikel kommentieren
  • Muskelaufbau, Körperhaltung und die Sensomotorik lassen sich gleichzeitig in einem einzigen Fitnessprogramm trainieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der Fachhochschule St. Pölten. In dieser wurde klassisches Langhanteltraining mit der Verwendung spezieller Sportschuhe kombiniert. Aufgrund einer instabilen Sohlenkonstruktion fordern diese Schuhe das Balancevermögen der Trainierenden - und bewirken so im Zusammenhang mit der Langhantel mehrere positive Effekte. Der Trainingsansatz zeigt neue Möglichkeiten sowohl für den Präventiv- und Freizeitsport als auch für den Leistungssport auf.

    Junge Beine ertragen einiges: das Eineinhalbfache des Körpergewichts beim Gehen, das Dreifache beim Laufen. Damit das auch bis ins Alter so bleibt, sind zunehmend innovative Kraft-Trainingsmethoden gefragt. Die FH St. Pölten hat nun einen Trainingsansatz entwickelt, der klassische Kräftigungsübungen mit den sensomotorischen Trainingseffekten von speziellen Sportschuhen verbindet. Der Clou dieser handelsüblichen Spezialschuhe: Sohlen, die z.B. durch Abrundung einen leicht instabilen Stand vermitteln. Die ungewöhnliche Kombination von Kraft- und Balanceakt führt zu einer deutlich verbesserten Kraft- und Haltungskontrolle. Das belegte die Studie deutlich.

  • In Shape kippen

  • "Sportschuhe mit instabilen Sohlenkonstruktionen werden für Gang- und Haltungsschulungen erfolgreich eingesetzt. Bis dato wurden sie jedoch nur selten als professionelles Trainingsgerät genützt", erklärt Mag. Brian Horsak, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Studiengangs für Physiotherapie an der FH St. Pölten. Wie sich instabile Sohlenkonstruktionen im Krafttraining mit der Langhantel nutzen lassen, untersuchten nun die Studierenden Johannes Bruckner und Manon Hochhauser. Für ihre Bachelorarbeit am Studiengang Physiotherapie entwickelten sie ein Konzept für Kraftausdauertraining unter Nutzung von Masai Barfuß Technologie (MBT)-Schuhen. Diese zeichnen sich durch eine Sohlenkonstruktion aus, die die Tragenden leicht instabil stehen lässt und so ihre Balancefähigkeit fördert.

    Nach Prüfung spezieller Aspekte der Biomechanik und Kraftverteilung wurden drei unterschiedliche Kniebeugeübungen mit Langhantel für das Konzept vorgesehen. Umgesetzt wurde es dann von zwölf ProbandInnen. Diese führten die drei Übungen jeweils in MBT-Schuhen - und als Vergleich - in handelsüblichen Sportschuhen durch. Dabei wurde die Muskelaktivität mittels Elektromyographie gemessen. Gleichzeitig wurden auf einer Messplattform die Schwankungen des Körperschwerpunkts erhoben.

  • Reizendes Training mehr (mehr...)

  • Quelle: FH St. Pölten

  •  zurück ...
  • MEHR ZU Orthopädie

    JUREC / pixelio.de
    ©JUREC / pixelio.de
    Lothar Wandtner / pixelio.de
    ©Lothar Wandtner / pixelio.de
    CONTRA DOLOREM
    ©CONTRA DOLOREM
    Q.pictures
    ©Q.pictures
    Traumtänzerin / pixelio.de
    ©Traumtänzerin / pixelio.de

    Wintersportler verletzen sich am häufigsten an den Beinen.

    Knorpelzellen aus der Nase heilen Schäden im Knie

    Umfrage: 9 von 10 Österreichern haben Rückenschmerzen

    Modewahn: Enge Jeans ruinieren die Gesundheit

    Kein Schutz: Milch erhöht Risiko für Knochenbrüche

     

    KOMMENTARE ANTWORTEN

    • Kommentare zu "Solider Muskelaufbau durch Instabilität"

    •  
      Kommentar:
      [ 1000 ] Zeichen frei
      Um zu diesem Artikel einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich anmelden.
      Registrieren Sie sich, um Artikel kommentieren zu können.  
     

    ARTIKEL EMPFEHLEN

    Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

     
  • 2. i-FemMe 2016

  • MED-Reporter.at
    Dieser Artikel wird nur für autorisierte Leser freigegeben.
    Melden Sie sich bitte an.
     
     
     


 

Um frage

  • Leiden Sie regelmäßig an Rückenschmerzen?
  •  ja
  •  selten
  •  nein

  •  

Marke suchen

Bookmark and Share

News letter

Abonnieren Sie kostenlos den Newsletter.

 
Copyright © 2007-2017 MED-Reporter.at. All rights reserved. |  Nutzungsbedingungen
Diese Seite ist optimiert für MS InternetExplorer 8, FireFox 3, Opera 9.5 und Safari 3.1.
go top ...