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  • Tennisarm-OP: Anker bringt besseres Ergebnis

  • Die Operation von besonders schweren Fällen des Tennisarm-Syndroms bringt bessere Ergebnisse.

  • 31.05.2012
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  • Minimal invasive Operationen sind bei nicht heilenden Gelenksproblemen wie etwa dem Tennisarm auf dem Vormarsch. Eine Verbesserung der hier üblichen Athroskopie haben US-Chirurgen erstmals ausgewertet. Patienten erreichen nach der OP deutlich schneller den vollen Funktionsumfang des Ellbogens, wenn der Chirurg am Oberarmknochen einen winzigen Anker aus Plastik setzt, um hier die eingerissene Sehne des Handstreckermuskels anzunähen. "Sowohl kurz- als auch langfristig sind die Ergebnisse mit Anker besser als ohne", berichtete Studienleiter Dr. Raymond R. Monto vom Nantucket Cottage Hospital auf dem 13. Kongress der European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT), der derzeit in Berlin stattfindet.

    Das Schmerzsyndrom "Tennisarm" ist eine Entzündung der Sehnenansätze der Unterarmstrecker-Muskulatur. Der Name kommt nicht von ungefähr: Besonders Tennisspieler und Golfer sind betroffen - meist aufgrund falscher Schlagtechnik, die genau diese Muskelgruppe überbeansprucht. "Rund 40 Prozent aller Spieler von Schlägersportarten leiden am Tennisarm, häufig aber auch Handwerker und Arbeiter", erklärte Dr. Monto. Auch falsche Körperhaltung und sogar ungünstige Beanspruchung bei der Tastatur- und Mausbenutzung können Ursachen sein, ebenso wie Fibromyalgie und andere Krankheiten.

    In 80 bis 95 Prozent aller Fälle führen nicht-operative Behandlungen des Tennisarms zum Erfolg, wobei die Palette der Möglichkeiten von Physiotherapie, Verabreichung von Kortison und Schmerzmitteln bis hin zu Spangen, Bandagen und Gipsschiene reicht. "Dennoch ist ein erneutes Auftreten häufig und die Symptome speziell in chronischen Fällen sehr schmerzhaft", so der Forscher. In schweren Fällen, bei denen nach sechs Monaten noch immer keine Besserung eintritt, muss eine Operation angedacht werden.

  • Wegschneiden des zerstörten Gewebes im Ernstfall

  • Zu den klassischen Tennisarm-Operationen gehört die Debridement-Methode von Hoffmann und Nirschl, bei der man die beteiligten Muskeln oder Sehnen zunächst ablöst und dann degeneriertes Gewebe wegschneidet. Um den Sehnen die alte Funktionsweise zurück zu geben, bohren die Chirurgen bisher meist beim Knochenvorsprung auf der lateralen Seite des Oberarmknochens - dem Epicondylus lateralis humeri - einen kleinen Tunnel. Hier lässt man die chirurgische Naht passieren und befestigt so die Sehnen erneut.

  • Ankersetzen statt Tunnelbohren mehr (mehr...)

  • Erster Vergleich beider Methoden mehr (mehr...)

  • Besserung tritt mit Anker schneller ein mehr (mehr...)

  • Quelle: EFORT

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