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  • Studie: Fehlende Effizienz des Gesundheitssystems

  • Erstes IHS-Gesundheitsbarometer belegt lang gehegte Vermutung.

  • 05.07.2012
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  • Österreichs Gesundheitssystem ist weltweit eines der teuersten, jedoch nur wenig effizient. So lautet das Ergebnis des ersten Gesundheitsbarometers vom Institut für höhere Studien (IHS) im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), das soeben zusammen mit der Plattform Gesundheit präsentiert wurde. "Durch die Pflichtversicherung besteht nahezu ein Recht auf Krankheit, das müssen wir umkehren", sagt Hans-Jörg Schelling, WKO-Vizepräsident und Vorsitzender im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

  • Hoher Finanzeinsatz zerschellt

  • Das IHS hat Österreichs Effizienz des Gesundheitssystems anhand der Parameter Akutbetten, Ärzte und Pflegekräfte, Medikamente, krankheitsangepasste Lebenserwartung und altersstandardisierte Sterberate im europäischen Vergleich analysiert und mit Platz 13 als "im Mittelfeld" befunden. "Das ändert sich auch nicht, wenn man andere Parameter heranzieht", unterstreicht Studienautor Thomas Czypionka. Am besten schneiden Dänemark, Finnland, Portugal und Spanien ab. Österreich unterscheide sich von diesen primär in der unüblichen Finanzstruktur, zu geringen Arzt-Patienten-Beziehung und "generell im Preis".

    Ein ähnliches Bild ergibt sich mit Platz zehn bei der Outcome-orientierten Performance, also der Wirkung von Behandlungen am Patienten. Diese hatte das IHS bei Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Ausgaben für die Prävention sowie verlorener Lebensjahre durch Krankheit untersucht. Hier krönen die Niederlande einen sukzessiven Aufholprozess mit Platz eins. Als Hauptursache diagnostiziert Czypionka "ein Zerschellen des hohen Finanzeinsatzes an den Schnittstellen einer reparaturorientierten Medizin".

  • Präventionsgesetz gefordert mehr (mehr...)

  • Vernetzungen zur Kostendämpfung mehr (mehr...)

  • Quelle: Institut für höhere Studien - Marke: Ärztekammer

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