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  • Österreicher wissen zu wenig über Gesundheit

  • Kompetenz deutlich unter EU-Schnitt - Nachteilig für Lebensführung.

  • 16.08.2012
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  • Geht es um Kompetenz für die eigene Gesundheit, ist es um Herrn und Frau Österreicher schlechter bestellt als um Bürger vieler anderer EU-Länder. Das zeigt eine Studie des Ludwig-Bolzmann-Instituts. "Gesundheitskompetenz beeinflusst die Lebensqualität enorm. Die Mehrheit der Bevölkerung verfügt aber bloß in eingeschränktem Maß über sie", sagt Jürgen Pelikan, Leiter der vom Fonds Gesundes Österreich beauftragten Studie.

  • Schlusslicht Europas

  • "Wie schwer fällt es Ihnen, Ihren Arzt zu verstehen, die Vertrauenswürdigkeit von Medienberichten über Krankheiten zu überprüfen, Lebensmittelpackungen zu lesen?" Die Forscher stellten 50 derartige Fragen zur Fitness des Gesundheitswissens ("health literacy") an 8.000 Menschen in acht EU-Mitgliedsstaaten sowie ergänzend auch an 1.800 Menschen in den Bundesländern sowie an 500 Jugendliche. Als "ausreichend" oder "exzellent" wurde die Kompetenz dann eingestuft, wenn man zumindest 33 der Situationen gut meistert.

    Österreich schnitt gegenüber den Vergleichsländern mit insgesamt nur 43 Prozent Anteil an den beiden besten Niveaus ähnlich schlecht ab wie Bulgarien (38 Prozent) und Estland (42 Prozent), während es Deutschland mit 54 Prozent immerhin knapp über den EU-Schnitt (52 Prozent) rangiert und die Niederlande mit 71 Prozent die Spitzenplatz einnehmen. Auch Österreichs Bundesländer stellten sich sehr heterogen dar, mit Top-Werten in Vorarlberg und Burgenland, niedrigen hingegen in Wien oder der Steiermark. Allgemein sinkt mit steigendem Alter die Kompetenz, wobei Jugendliche nur unterdurchschnittlich abschnitten.

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  • Schlechtere Behandlung für Inkompetente mehr (mehr...)

  • Eigenverantwortliche Patienten mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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