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  • Rotes Kreuz sieht Gefahr für den Zivildienst

  • Rotkreuz-Präsident Mayer besorgt über einen möglichen Kahlschlag des Sozial- und Gesundheitssystems.

  • 20.09.2012
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  • Soeben tagten die führenden Funktionäre des Roten Kreuzes in Wien. "Das beherrschende Thema unserer Sitzung war das mögliche Ende des Zivildienstes", berichtet Fredy Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. "In diesem Punkt waren wir uns alle einig: Der Zivildienst ist ein Erfolgsmodell und soll beibehalten werden."

    Beim Österreichischen Roten Kreuz leisten rund 4.000 junge Männer jährlich ihren Zivildienst. Die meisten von ihnen sind im Rettungsdienst engagiert. "Da geht es darum, Leben zu retten", sagt Mayer. "Und das ist Teamarbeit unter Beteiligung von Hauptberuflichen, Freiwilligen und Zivildienern. Da halte ich es mit dem britischen Fußballtrainer Alf Ramsey, von dem der Ausspruch stammt: Never change a winning team."

  • Adäquater Ersatz unausweichlich

  • Die vom Sozialministerium präsentierte Alternative zum Zivildienst bezeichnet Mayer als "unausgegoren" und als "Beruhigungspille für die Trägerorganisationen". Dass 6.500 Absolventen eines "Sozialen Jahres" die Leistungen der rund 14.000 Zivildiener ersetzen könnten, hält der Rotkreuz-Präsident für unrealistisch. "Die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher und die Lebensqualität von Verletzten, Kranken, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung sind zu kostbar für Experimente", so Mayer. "Sollte von der öffentlichen Hand kein adäquater Ersatz für die Zivildiener bereitgestellt werden, können die Hilfsorganisationen bestimmte Leistungen in Zukunft nicht mehr erbringen. Das ist ganz sicher nicht im Interesse der betroffenen Menschen und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das im Interesse der Politik ist." Mayer abschließend: "Die Zeit drängt. Das Rote Kreuz fordert eindringlich einen weiteren runden Tisch, an dem alle Kostenträger teilnehmen."

  • Quelle: Rotes Kreuz - Marke: Rotes.Kreuz

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