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  • Neues Wirkprinzip gegen Sodbrennen

  • Rasche Beschwerdelinderung ohne systemische Effekte.

  • 27.09.2012
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  • Seit Juli 2012 ist ein innovatives Medikament (Gaviscon®) gegen Sodbrennen mit einem völlig neuen Wirkprinzip rezeptfrei in Österreichs Apotheken erhältlich. Der pflanzliche Stoff Natriumalginat bildet bei Kontakt mit der Magensäure eine neutrale Schutzschicht über dem Nahrungsbrei und verhindert das Aufsteigen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Das Alginat wird nicht vom Körper aufgenommen und unverstoffwechselt wieder ausgeschieden. Dadurch werden systemische Effekte und Wechselwirkungen vermieden. Laut Expertenmeinung stellt Gaviscon® eine wertvolle Bereicherung für eine stadiengerechte Therapie dar. Selbstverständlich informieren über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen Arzt, Gebrauchsinformation oder Apotheker.

    Bei Reflux fließt Mageninhalt in die Speiseröhre (Ösophagus) zurück. Das klassische Symptom ist Sodbrennen - ein brennendes Gefühl, das entlang des Brustbeines bis in den Rachen aufsteigen kann. Diese Beschwerden treten üblicherweise nach reichlichen Mahlzeiten und dem Konsum säurebetonter Getränke auf und können durch einen Schluck Wasser zum Verschwinden gebracht werden. Weiters kann es zu Aufstoßen mit saurem Geschmack am Zungengrund und im Rachen kommen. Daneben können extra-ösophageale Beschwerden wie vor allem Husten und Heiserkeit sowie Schmerzen im Brustraum auftreten.

    "Etwa 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden einmal pro Monat unter Sodbrennen, rund zehn Prozent einmal in zwei Wochen, ein geringer Prozentsatz noch häufiger", berichtete Prim. Univ.-Prof. Dr. Rainer Schöfl, Krankenhaus der Elisabethinen, Linz, Interne 4 - Gastroenterologie & Hepatologie, Stoffwechsel- & Ernährungsmedizin, Endokrinologie. Eine Refluxerkrankung liegt vor, wenn die Symptome Leidensdruck auslösen. "Sie wird in zwei große Gruppen unterteilt: Etwa zwei Drittel der Betroffenen leiden unter einer relativ harmlosen nicht-erosiven Refluxkrankheit (NERD), die nach kurzer täglicher Medikamenteneinnahme meist anlassbezogen behandelt werden kann", erläuterte Prim. Schöfl. Bei einem Drittel liegt eine erosive Refluxkrankheit (ERD) mit endoskopisch bzw. bioptisch erkennbaren Veränderungen der Speiseröhrenschleimhaut vor, die eine intensivere Therapie und Kontrolle erfordert. Mögliche Langzeitkomplikationen sind gutartige Engstellen, das Barrett-Syndrom mit intestinaler Metaplasie (Ersatz der normalen Speiseröhrenschleimhaut durch eine Art Darmschleimhaut) und Speiseröhrenkrebs (etwa 170 Neuerkrankungen/Jahr in Österreich).

  • Modifikation von Ernährung und Lifestyle

  • Ungesunder Lebensstil ist eine Hauptursache für Sodbrennen und Refluxkrankheit. "Besonders schädlich wirken fett- und /oder zuckerhaltige Speisen, sowie fette Zubereitungsarten (z.B. Paniertes, Gratiniertes) und auch säurebetonte Getränke (z.B. kohlensäurehältige Getränke oder Weißwein) bei gleichzeitigem Mangel an basenüberschüssigen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse", erklärte Diätologin Barbara A. Schmid, Leiterin der Landesgruppe Wien des Verbandes der Diätologen Österreichs. Eine unausgewogene Ernährungsweise, Übergewicht sowie Bewegungsmangel, Rauchen und Stress können als Cofaktoren in der Entwicklung von Refluxkrankheiten genannt werden." Diätetische Maßnahmen zur Gewichtsreduktion und Begleitung bei der Verbesserung des Lebensstils können hier gezielt Abhilfe schaffen (Tabelle).

  • Mittel aus der Apotheke mehr (mehr...)

  • Neues Wirkprinzip Natriumalginat mehr (mehr...)

  • Stadiengerechte Therapie mehr (mehr...)

  • Verhaltenstipps gegen Sodbrennen & Refluxkrankheit mehr (mehr...)

  • Quelle: MED-Reporter.at

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    pixelio.de / Stephanie Hofschläger
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