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  • Herzmuskelerkrankungen: Bessere Diagnosemöglichkeiten

  • Drei Tage lang dreht sich in Innsbruck alles ums Herz.

  • 27.09.2012
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  • Aktuelle Trends sowie neue Diagnose- und Behandlungsmethoden bei schwerwiegenden Herzerkrankungen diskutieren Experten/-innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol beim Kongress "Dreiländertreffen Herzinsuffizienz" vom 27. bis 29. September in Innsbruck.

    Ein zentrales Thema sind die sogenannten "idiopathischen" Herzmuskelerkrankungen. Rund ein Drittel aller Herzschwäche (Herzinsuffizienz)-Patienten/-innen, also rund 80.000 Menschen in Österreich, leiden an einer solchen "idiopathischen" Herzmuskelerkrankung. "Bis vor kurzem blieben bei dieser Form die Ursachen für den fortschreitenden Abbau der Herzleistung im Dunkeln. Mit immer besseren diagnostischen Möglichkeiten können wir jetzt aber dahinter liegende Gründe wie Viruserkrankungen, hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft oder genetische Zusammenhänge entschlüsseln. Das ist schon deshalb wichtig, weil das die Voraussetzung für eine gezielte, ursächliche Therapie ist, die natürlich immer günstiger ist, als wenn nur die Symptome behandelt werden - insbesondere dann, wenn wir eine reversible Ursache finden können", sagt Tagungsorganisator Univ.-Doz. Dr. Gerhard Pölzl von der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Innsbruck.

  • Wichtige Perspektive für 80.000 Betroffene

  • Eine wenig bekannte Ursache für schwer wiegende Herzmuskelerkrankungen in jungen Jahren kann eine Schwangerschaft darstellen. "Eine erst seit kurzem entdeckte Rolle spielt dabei das Still-Hormon Prolaktin. Diese Erkrankung ist zwar selten - wir an der Innsbrucker Klinik sehen etwa fünf Fälle im Jahr -, hat aber einen besonders schwer wiegenden Krankheitsverlauf, der mit Prolaktin-hemmenden Medikamenten behandelt werden muss", so Doz. Pölzl.

    Eine andere Ursache für Herzmuskelerkrankungen liegt paradoxerweise gerade in den Fortschritten der Medizin: Immer mehr Krebspatienten/-innen überleben ihre Tumorerkrankung, entwickeln dann aber aufgrund der toxischen Belastung mit Strahlen- und Chemotherapie eine Herzmuskelschwäche.

    Eine weitere wichtige Ursachengruppe sind Herzmuskelentzündungen aufgrund von Virenerkrankungen. Hauptverantwortlich ist hier Parvovirus B-19. "Dieser Erreger ist an sich harmlos, im Laufe des Lebens haben gut 90 Prozent der Bevölkerung Kontakt mit diesem Virus, doch neueste Erkenntnisse zeigen, dass es bei einer entsprechenden genetischen Disposition zu dramatischen Entwicklungen für das Herz kommen kann", sagt Doz. Pölzl. "Diese Einsichten ermöglichen uns jetzt erstmals, auch erfolgreich therapeutisch an den Ursachen anzusetzen."

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  • Quelle: MED-Reporter.at

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