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  • Spät diagnostizierte Lungen-Erkrankung bei Atemproblemen

  • Experten warnen vor später Diagnose bei idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF).

  • 27.09.2012
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  • Die idiopathische pulmonale Fibrose, auch idiopathische Lungenfibrose genannt, ist eine unheilbare Atemwegserkrankung, die zur Familie der seltenen Erkrankungen gehört. Sie ist durch eine chronisch progressive und irreversible Vernarbung des Lungengewebes gekennzeichnet. Als Konsequenz kann der Gasaustausch nicht mehr erfolgen, was die Funktion des gesamten Organs erheblich und fortschreitend einschränkt. Das führt zu schwerer, anhaltender Atemnot und letztlich zum Atemstillstand. In Österreich sind zwischen 800 und 1.400 Patienten betroffen, die mehrheitlich männlich und über 50 Jahre alt sind. Da die Symptome, reduziertes Lungenvolumen, Atemnot und trockener Husten, unspezifisch sind und die Erkrankung sehr selten auftritt, wird sie häufig nicht oder erst sehr spät diagnostiziert.

  • Späte Diagnose verkürzt Lebenserwartung

  • OA Dr. Hubert Koller, Lungenfacharzt, 1. Interne Lungenabteilung, Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe, Otto Wagner Spital bedauert diese Tatsache und betont: "Dieser Umstand hat ernste Folgen für die Patienten denn eine unbehandelte IPF hat eine äußerst ungünstige Prognose und führt in den meisten Fällen zum Tod. Seit über einem Jahr ist in Europa nun ein Präparat, eine antifibrotisch wirksame Substanz, zugelassen, das den Verlauf der Krankheit bremst. In Österreich werden die Kosten dafür seit Juli 2012 von den Krankenkassen erstattet." Das Ziel jeder IPF-Therapie ist es, die Verschlechterung der Lungenfunktion zu verhindern, da mit der Abnahme der Lungenfunktion die Zunahme der Beschwerden der Patienten einhergeht. Der Experte betont: "Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, eine frühe Diagnose und somit der rasche Beginn mit der neuen Therapie kann ihren Verlauf aber deutlich verzögern."

    Für OA Dr. Koller besteht kein Zweifel, dass das Bewusstsein für die Existenz der Erkrankung in der Bevölkerung aber auch in der Kollegenschaft gestärkt werden muss, um das Leid der Patienten zu vermindern. Er meint: "Wir müssen sowohl in der Gesellschaft als auch in den eigenen Reihen für IPF sensibilisieren und damit die Odysee des Patienten bis zur Diagnose verkürzen. Das wird nur über verstärkte öffentliche Aufklärung und Weiterbildung funktionieren."

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  • Quelle: MED-Reporter.at

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