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  • Wichtigkeit einer guten Arzt-Patient-Kommunikation

  • Bessere Therapietreue, höhere Lebensqualität, niedrigere Gesundheitsausgaben.

  • 18.10.2012
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  • "Eine gute Kommunikation zwischen Schmerzpatienten/-innen und behandelnden Ärzten/-innen kann für den Erfolg der gewählten Schmerztherapie mit den verwendeten Schmerz-Medikamenten und für das Schmerz-Management insgesamt von zentraler Bedeutung sein. Folgen guter Arzt-Patient-Gespräche sind Verbesserungen in der Lebensqualität der Patienten/-innen und ein hohes Einsparungspotential für das Gesundheitssystem", so Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky (Präsident der ÖSG; NAWI Universität Salzburg, Leiter des Salzburger Schmerzinstituts) anlässlich der 12. Österreichischen Schmerzwochen der ÖSG.

    Die Bedeutung einer guten, an die Bedürfnisse der Schmerzpatienten/-innen angepassten Arzt-Patienten-Kommunikation wird in der modernen Schmerzmedizin im Gesamtkonzept der Multimodalen Schmerztherapie zunehmend erkannt und zum Thema medizinischer Fachkongresse.

    Rund ein Drittel aller chronischen Schmerzpatienten, zeigte eine große europäische Studie, sind nicht behandelt. "In der Schmerzforschung beobachten wir eine Reihe verbreiteter Hürden auf dem Weg zu einer adäquaten Schmerztherapie, wie sie heute möglich ist", so Prof. Bernatzky. "Das sind zum einen institutionelle Hemmnisse wie unzureichende schmerzmedizinische Infrastruktur oder - in vielen Ländern - ein eingeschränkter Zugang zu wirksamen Schmerz-Medikamenten. Eine andere Art von Barriere hat mit persönlichen Einstellungen, Mentalitäten, Vorurteilen und Klischees zu tun."

  • Individuelle und mentalitätsbedingte Hürden auf dem Weg zur adäquaten Schmerztherapie

  • Dass die Therapietreue ("Compliance", "Adherance") in der Schmerztherapie oft so schlecht ist, hängt auch davon ab, wie Schmerzpatienten/-innen über ihre Schmerztherapie denken, welche emotionalen Zugänge sie zum Thema Schmerz und Schmerztherapie haben, und wie es ihnen bei der Anwendung von Schmerzmitteln körperlich geht. Viele stehen Medikamenten kritisch gegenüber, sie fürchten sich vor Nebenwirkungen und manchmal vor Abhängigkeit. Oder sie sehen Schmerzen als etwas, das "einfach zum Leben dazu gehört". Dazu können Vorstellungen kommen, die den Schmerz als etwas "von Gott gegebenes" begreifen. Manche fürchten, dass Schmerzen zuzugeben als "Charakterschwäche" gesehen wird.

    Bedeutsam kann sein, wie sich Patienten/-innen ihre Erkrankung erklären und die weitere Therapie vorstellen. Denken sie z.B., dass die Beschwerden rein körperlich bedingt sind, oder ist ihnen bewusst, dass sie Gesundheitszustand und Wohlbefinden durch ihr eigenes Verhalten beeinflussen können? Viele Patienten/-innen nehmen ihre Medikamente nicht ein, sagen aber Arzt oder Ärztin nichts davon, um diese nicht zu beleidigen und um sich Diskussionen zu ersparen. Ärzte/-innen sollten auch über verwendeten nichtmedikamentösen Methoden informiert werden. Prof. Bernatzky: "All das zu wissen, ist der Schlüssel für eine individuelle angepasste und erfolgreiche Schmerzbehandlung."

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  • Quelle: MED-Reporter.at

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