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  • Mobbing bei Kindern löst oft Depressionen aus

  • Gen für Regulierung von Stimmungen wird dauerhaft umprogrammiert.

  • 20.12.2012
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  • Mobbing hinterlässt deutlichere Spuren als bisher angenommen, denn die Expression eines bestimmten Gens, das an der Regulierung von Stimmungen beteiligt ist, wird verändert, wie eine Studie kanadischer Mediziner vom Hôpital Louis-H. Lafontaine ergeben hat. Gemobbte Kinder unterliegen somit einem hohen Risiko, im Erwachsenenalter psychisch zu erkranken.

  • Funktion von Genen beeinflusst

  • "Die Menschen glauben, dass unsere Gene unveränderlich sind. Aber das soziale Umfeld kann die Funktionsweise der Gene beeinträchtigen. Dies gilt besonders im Fall von Mobbing-Erfahrungen in der Kindheit. Diese Erfahrung ändert die Reaktion der Betroffen auf Stress", sagt die Hauptautorin der Studie, Isabelle Ouellet-Morin. Bei jungen Außenseitern ändert sich durch den Stress die Struktur, die ein Gen umgibt.

    Der Serotonin-Haushalt wird verändert. "Serotonin ist ein Übertragungsstoff, ein Neurotransmitter im Gehirn, der im Zusammenhang mit Depressionen steht", so Neuropsychologin Monika Liersch. Die kanadischen Forscher haben in ihrer Studie eineiige Zwillinge untersucht. In Deutschland wird eine Studie mit Zwillingen von den Universitäten Bielefeld und Saarland durchgeführt.

  • Frühe Traumata, späte Auswirkungen mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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