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  • Botox erhält Zulassung bei Behandlung der Reizblase

  • In Europa ist etwa jeder sechste Erwachsene davon betroffen.

  • 31.01.2013
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  • Ständig dringend zur Toilette rennen müssen, obwohl die Blase gar nicht wirklich voll ist, das ist Alltag für viele. In Europa ist etwa jeder sechste Erwachsene davon betroffen. Menschen mit einer überaktiven Blase - umgangssprachlich auch Reizblase genannt - müssen sehr oft und manchmal so dringend zur Toilette, dass sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen. Für viele Betroffene ist die Erkrankung enorm belastend und verhindert einen normalen Alltag. Zwar können Tabletten verschrieben werden, doch wirken diese nicht immer ausreichend stark bzw. können belastende Nebenwirkungen haben. Mit BOTOX® (Botulinumtoxin Typ A der Firma Allergan), das am 17. Jänner vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG/AGES) zur Behandlung der idiopathisch überaktiven Blase zugelassen wurde, gibt es nun eine neue Behandlungsmöglichkeit für erwachsene Patienten, bei denen andere Therapien nicht geholfen haben oder wenn diese nicht vertragen wurden.

  • Tabuthemen in unserer Gesellschaft

  • Blasenschwäche und Inkontinenz sind noch immer Tabuthemen in unserer Gesellschaft und sehr belastend für Betroffene. Nicht nur schämen sich viele Menschen mit überaktiver Blase wegen ihrer Erkrankung, sondern diese verhindert auch einen normalen Alltag. Mal eine Nacht ohne Toilettenbesuch durchzuschlafen, im Beruf nicht ständig den Arbeitsplatz verlassen zu müssen, Sex mit dem Partner zu haben - all diese normalen Dinge werden bei ständigem Harndrang zur Herausforderung. Dabei sind viele betroffen: Bis zu 16,6 % der Bevölkerung in Europa haben eine Reizblase.1,2 Hinter diesem Begriff, der sich umgangssprachlich etabliert hat, verbirgt sich eine sogenannte überaktive Blase, deren Überaktivität nicht auf organische Ursachen zurückgeführt werden kann.

    Etwa ein Drittel der Betroffenen wird inkontinent, kann den Harn also nicht immer halten. Zwar gibt es Medikamente gegen die Erkrankung, doch belegen Studien, dass die Hälfte der Patienten die Tabletten innerhalb eines Jahres wegen unzureichender Wirkung oder weil sie nicht vertragen werden, wieder absetzt.3,4 Für diese Menschen steht mit der Zulassung von BOTOX® nun eine neue Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung, die die Lebensqualität verbessern und somit den Weg zu einem normalen Alltag ebnen kann.5 Das Medikament wird etwa alle sechs Monate vom Arzt mit einem speziellen Instrument (Zystoskop) in 20 Stellen der Blasenwand gespritzt . Dort löst der Wirkstoff die verkrampfte, überaktive Blasenmuskulatur. Dadurch kann die Blase sich wieder stärker ausdehnen, mehr Urin aufnehmen und der Harndrang lässt nach.

    "Die Zulassung von BOTOX® gegen die überaktive Blase mit Harninkontinenz ist eine echte Bereicherung in der Behandlung dieser belastenden Erkrankung," sagte Prof. Dr. H. Christoph Klingler, stv. Leiter der Universitätsklinik für Urologie der Medizinschen Universität Wien. "Die Kombination aus neuem Wirkmechanismus und neuer Applikationsform bedeutet für die Patienten eine effektive und gut verträgliche Möglichkeit, die Kontrolle über ihre Blase zurückzugewinnen und wieder mehr Lebensqualität zu haben.

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  • Quelle: MED-Reporter.at / Allergan

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