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  • Photodynamische Therapie beugt Hautkrebs vor

  • Hoch wirksames und schonendes Verfahren mit vielversprechender Zukunft.

  • 28.03.2013
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  • Heller Hautkrebs wird auch in Österreich immer häufiger. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern - durch übermäßige UV-Belastungen - zunehmend auch Jüngere. Experten warnen: Chronische Sonnenschäden müssen behandelt werden! In Österreich etabliert sich dazu gerade eine innovative Therapiestrategie in den Ordinationen der Hautärzte - die photodynamische Therapie (PDT). Über die beachtlichen Heilungserfolge der PDT und deren interessante Zukunftsperspektiven - speziell auch als sanftes Verfahren zur Hautverjüngung - berichteten führende Dermatologen im Rahmen einer Presseveranstaltung bei der Gesellschaft der Ärzte in Wien.

    Heller (auch weißer) Hautkrebs ist zwar wesentlich häufiger und auch wesentlich gefährlicher als viele meinen, aber die meisten Menschen wissen nicht einmal so richtig, dass es ihn gibt - geschweige denn, welche verschiedenen Formen existieren und wie sich diese bemerkbar machen. Aber spätestens, wenn erste Symptome deutlich sichtbar werden, heißt die Devise: sofort zum Arzt!

    95% aller krebsartigen Veränderungen der Haut gehören der Kategorie heller/weißer Hautkrebs an - nur 5% der Erkrankungen sind somit dem weit bekannteren Melanom (schwarzer Hautkrebs) zuzurechnen.

  • Aktinische Keratosen

  • Die Vorstufe des so genannten invasiven (in die Tiefe wachsenden) Plattenepithel-Karzinoms - eine Art des hellen Hautkrebses, die auch Metastasen bilden und so sehr wohl lebensbedrohlich werden kann - ist die aktinische Keratose (AK), auch solare Keratose genannt.

    Diese chronische Sonnenschädigung der Haut äußert sich in rauen/krustigen/schuppigen Hautstellen rötlicher/rötlichbrauner/gelblicher Färbung. Bisweilen sind die betroffenen Areale aber auch hautfarben (und daher nicht sichtbar, sondern nur tastbar), im fortgeschrittenen Stadium können sie als weiße Flecken ähnlich Kalkspritzern auf der Haut in Erscheinung treten. Die erkrankten Hautstellen sind eher klein (Größe von 1 mm bis ca. 2 cm), kommen jedoch oft als mehrere Läsionen auf einer größeren Hautfläche vor.

    Primär betroffen sind die "Sonnenterrassen" der Haut - jene Hautpartien, die der größten Belastung durch UV-Strahlen ausgesetzt sind: Stirn, Nase, Wangen, Schläfen, Ohren und die unbehaarte Kopfhaut.

    Heute kann man davon ausgehen, dass in unseren Breiten ca. 15% aller Erwachsenen ab dem Alter von 40 Jahren an aktinischer Keratose leiden. Die Tendenz ist stark steigend und die Dunkelziffer hoch.

    Und bei bis zu 10% der AK-PatientInnen können sich die chronischen Sonnenschäden zu einem invasiven Plattenepithel-Karzinom fortentwickeln.

  • Photodynamische Therapie mehr (mehr...)

  • Neues Gel und neue Lampe verhelfen der PDT zum Durchbruch bei den Hautärzten mehr (mehr...)

  • Weitere Einsatzbereiche und Zukunftsperspektiven mehr (mehr...)

  • Appell an die Krankenkassen mehr (mehr...)

  • Quelle: Gesellschaft der Ärzte

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    Michael Horn / pixelio.de
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