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  • Risiko für Diabetes-Patienten beim Autofahren

  • Unterzuckerung im Straßenverkehr lässt sich vermeiden.

  • 18.04.2013
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  • Die gesundheitliche Eignung ist eine wichtige Voraussetzung für das Lenken von Kraftfahrzeugen. Sie dient dem Schutz der Lenkerinnen und Lenker und der Allgemeinheit und ist damit von unmittelbarer Bedeutung für die Straßenverkehrssicherheit. Zahlreiche Erkrankungen oder auch Therapien können das Fahrvermögen beeinträchtigen und machen daher bisweilen ein behördliches Einschreiten notwendig. Für Menschen mit Diabetes ist insbesondere die Vermeidung von Hypoglykämien, also des Auftretens von Unterzuckerung, von großer Bedeutung für die Sicherheit im Straßenverkehr.

    "Körperliche Anzeichen für Hypoglykämien sind vielfältig. Sie reichen von schlechter Laune, Beklemmung, Angstgefühl, Verwirrtheit über Zittrigkeit, Schwäche, Schläfrigkeit, Hunger oder Nervosität bis zu Schwindelgefühl, Schwitzen, Benommenheit, Launenhaftigkeit oder Herzklopfen. Wer diese Probleme häufiger bei sich bemerkt, sollte sich mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen", erklärte Primaria Dr. Heidemarie Abrahamian, Leiterin der Internen Abteilung im Wiener Otto-Wagner-Spital. Weiters standen auch Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Recht & Normen im Kuratorium für Verkehrssicherheit, Mag.a Gabriele Grom, Geschäftsführerin von MSD (Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H.) in Österreich und DGKS Elsa Perneczky von der Österreichischen Diabetikervereinigung zur Verfügung. "Im Straßenverkehr kann Unterzuckerung ein großes Problem werden. Der richtige und verantwortungsbewusste Umgang mit diesem Thema ist zentral - für die Sicherheit der betroffenen Patientinnen und Patienten, für behandelnde ÄrztInnen, aber auch für die Behörden, die über die gesundheitliche Eignung zum Lenken eines Kraftfahrzeugs zu entscheiden haben. Schließlich geht es uns allen darum, die individuelle Mobilität unter Wahrung der Verkehrssicherheit möglichst lange aufrecht zu erhalten", so Abrahamian.

    Grom: "Unser Ziel ist, das allgemeine Verständnis zum Thema 'Diabetes und Fahrsicherheit' zu fördern. Als MSD in Österreich wollen wir dazu beitragen, dass Menschen, die mit Diabetes leben, möglichst mobil am gesellschaftlichen Austausch teilnehmen können. Und klar ist auch: Wir nehmen als Unternehmen weltweit eine Vorreiterrolle in Sachen Diversität und Vielfältigkeit ein. Wir wenden uns daher gegen jedwede Diskriminierung - im Straßenverkehr wie in anderen Bereichen."

  • Unterzuckerung im Straßenverkehr lässt sich vermeiden

  • Abrahamian ging auf die Bedeutung von Unterzuckerung aus medizinischer Sicht ein: "Das Erreichen guter Blutzuckerwerte sollte das oberste Ziel für PatientInnen mit Diabetes sein. Jedoch gibt es nicht nur die Sonnenseite der guten Zuckereinstellung wie die Vermeidung von Spätkomplikationen, etwa der Schädigung von Augen, Nerven, Nieren, Herz und Hirn, sondern auch eine Schattenseite, nämlich das gehäufte Auftreten von Unterzuckerungen als Nebenwirkung der Behandlung." Unterzuckerungen - im Fachausdruck "Hypoglykämien" - sind zu niedrige Zuckerwerte im Blut, sodass die Energieversorgung des Körpers nicht mehr gewährleistet ist. Hypoglykämien treten insbesondere auch im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter Blutzucker senkender Medikamente auf.

    Solange PatientInnen das Auftreten der Unterzuckerung rechtzeitig erkennen, können sie auch unverzüglich ihren Blutzuckerwert messen und allenfalls zuckerhältige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Auch während des Lenkens eines Kraftfahrzeuges können Hypoglykämien auftreten. Wenn rechtzeitig Kohlenhydrate zugeführt werden, passiert in der Regel nichts. Problematisch ist das Nichterkennen von frühen Hypoglykämie-Warnzeichen, wenn also eine so genannte Wahrnehmungsstörung für Symptome der Hypoglykämie vorliegt. Dabei sind Systeme im Körper, die den Betroffenen die Symptome melden, u.a. das autonome Nervensystem, gestört. Durch diese Störung kann es ohne Erkennen der Symptome durch die PatientInnen zu einem raschem Blutzuckerabfall bis zu Bewusstlosigkeit kommen. Beim Autofahren kann das in seltenen Fällen einen schweren Unfall zur Folge haben.

    "Patientinnen und Patienten, die für die Behandlung des Diabetes mellitus Medikamente einnehmen, die Hypoglykämien verursachen können, müssen vor Fahrtantritt den Blutzucker messen und bei längeren Autofahrten zwischendurch messen. Diese Sicherheitsmaßnahmen sind besonders wichtig, da das Auftreten von Hypoglykämien die Verkehrssicherheit erheblich beinträchtigen kann. Die Anwendung von Medikamenten, die nicht zu Hypoglykämien führen, ist von Vorteil, da diese nicht zu einer Beeinträchtigung des Lenkverhaltens führen und damit die Verkehrssicherheit nicht beeinflussen", so Abrahamian.

  • Neue Leitlinien für die gesundheitliche Eignung zum Kfz-Lenken mehr (mehr...)

  • EU-einheitliche Kriterien für körperliche und mentale Voraussetzungen beim Kfz-Lenken mehr (mehr...)

  • Österreichische Diabetikervereinigung übt Kritik an der neuen Regelung mehr (mehr...)

  • Quelle: MSD - Marke: MSD

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