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  • 20 Lebensjahre durch Ausschalten einer Hirnregion

  • Forscher blockieren Molekül bei Mäusen und verlängern Leben.

  • 09.05.2013
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  • Die Hirnregion, die unter anderem für das Wachsen verantwortlich ist, veranlasst ebenfalls das Altern. Bei Lahmlegung dieses Bereiches könnte das Leben um 20 Jahre verlängert werden. Die Studie der Albert Einstein College of Medicine wurde bislang an Mäusen durchgeführt, wobei ihnen eine Substanz in dieses Hirnareal injiziert wurde, die ein bestimmtes Molekül blockiert. Dieses steht in Zusammenhang mit Stress, der Lebewesen altern lässt.

    Die Mäuse lebten durch die Injektion um 20 Prozent länger, was bei Menschen rund zwei Jahrzehnte bedeuten könnte. Zudem blieb auch ihre Lebensqualität konstant, denn ihre Muskeln, Knochen und Haut waren unverändert. Auch bei jenen Mäusen, die im mittleren Alter "geimpft" wurden, wirkte das Prozedere. Diejenigen, bei denen dieses Molekül durch eine Substanz stimuliert wurde, starben auch früher. Alle Ergebnisse waren bei Weibchen und Männchen ähnlich.

  • Lebenserwartung steigt kontinuierlich

  • Es ist noch nicht klar, ob die Wissenschaftler ihr Experiment auf Menschen umsetzen. Falls doch, dann bei Älteren, um altersbedingte Krankheiten zu reduzieren. "Seit 150 Jahren steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an. Bezüglich der zukünftigen Entwicklung haben sich unter den Demografen zwei Gruppen herausgebildet: die Optimisten und die Pessimisten. Erstere gehen davon aus, dass der seit etwa 1850 zu beobachtende kontinuierliche Anstieg der Lebenserwartung von rund 2,5 Jahren pro Jahrzehnt auch weiterhin anhalten wird", schildert Marc Luy vom Vienna Insistute of Demography.

    Weiter gebe es die Pessimisten, die meinen, dass sich der Anstieg der Lebenserwartung abschwächen und dieser eventuell sogar irgendwann gesättigt sein wird, weil sie davon ausgehen, dass es ein biologisches Limit für die menschliche Lebensspanne gibt. Dem Experten zufolge könnte dieser Durchbruch des Albert Einstein Colleges aber genau zum Gegenteil der Annahme von pessimistischen Forschern führen. "Man kann aber nur spekulieren", sagt er.

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  • Quelle: pressetext.com

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