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  • Chronische Schmerzen: Behandlung unzureichend

  • Hunderte Millionen Euro für ineffiziente Therapien ausgegeben.

  • 09.05.2013
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  • Chronische Schmerzen werden in Österreich nach wie vor unzulänglich behandelt beziehungsweise von rund 20 Prozent der Mediziner nicht ernst genommen. Zu diesem Schluss kommen Experten auf der kommenden 21. Wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG). Allein in Österreich leiden 1,5 Mio. Menschen an chronischen Schmerzen, wobei jeder Zweite mehr als zehn Ärzte konsultieren muss, um eine korrekte schmerzmedizinische Behandlung zu bekommen. EU-weit liegt Österreich im Mittelwert. Eine ineffiziente Therapie bedeutet zudem nicht nur für Betroffene längeres Leid, sondern kostet die Gesellschaft hunderte Mio. Euro jährlich, wie Hans Georg Kress, Präsident des Dachverbandes der Europäischen Schmerzgesellschaft, anmerkt.

  • Pflege durch Angehörige

  • "Österreichweit verfügen nur 39 Prozent aller Abteilungen über einen Akutschmerzdienst, wobei die Schmerzqualität und -intensität nur 22 Prozent der Normalstationen erfassen", erläutert ÖSG-Präsident Günther Bernatzky. Vor allem für diejenigen, die außerhalb von Zentren mit Schmerzambulanzen wohnen, ergibt sich ein noch größeres Problem. Auch hier muss die Lage flächendeckend optimiert werden.

    Chronische Schmerzen kosten den EU-Volkswirtschaften rund 300 Mrd. Euro im Jahr. "Rund 13 Prozent der Gesamtkosten fallen aber auf nicht-institutionalisierte Betreuung und Pflege", führt Kress aus. Angehörige müssten sich dafür beispielsweise karenzieren lassen, um den Betroffenen helfen zu können. "Der Öffentlichkeit und den politischen Entscheidungsträgern sind diese Probleme gar nicht bekannt. Chronische Schmerzen sind in ihrem vollen Ausmaß unsichtbar", sagt er.

  • Arbeitslos durch Schmerzen mehr (mehr...)

  • Quelle: ÖSG / pressetext.com

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