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  • Chronischer Schmerz: Ursache im Fokus

  • Durch Mechanismen-orientierte Therapie sind chronische Schmerzen besser kontrollierbar.

  • 23.05.2013
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  • Die moderne Schmerzbehandlung setzt auf die Mechanismen-orientierte Therapie. Sie beruht darauf, dass Therapieentscheidungen hauptsächlich von der zugrundeliegenden Schmerzursache und nicht allein von der Schmerzstärke abhängen sollten. Dadurch werden Diagnose und Therapiewahl gezielter möglich und in Folge das Therapieziel bzw. eine zufriedenstellende Schmerzlinderung deutlich besser erreicht.

    In Österreich leiden rund 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Für den betroffenen Patienten stellt dieses Leiden eine gewaltige Belastung im Alltag dar, für den behandelnden Arzt eine diagnostische und therapeutische Herausforderung. "Bisher hat man sich in der Schmerztherapie am WHO-Stufenschema orientiert", erklärt OA Dr. Wolfgang Jaksch von der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Wilhelminenspital Wien. "Der Schmerz wird dabei vorwiegend nach Intensität in drei Therapiestufen eingeteilt, wobei immer die nächsthöhere Schmerzstufe indiziert ist, sobald die Wirkung der aktuellen nicht mehr ausreicht." Allerdings werden weder pathophysiologische Erkenntnisse, noch pharmakologische Wirkweisen, noch psycho-soziale Aspekte berücksichtigt. "Es gibt heute mehr und mehr Hinweise, dass eine auf die Schmerzursache ausgerichtete Therapie günstigere Effekte auf die Behandlung hat", weist Jaksch auf die Mechanismen-orientierte Therapie als neue Perspektive im Management starker chronischer Schmerzen hin.

  • Schmerzzustände differenzieren und besser managen

  • Das optimale Schmerzmanagement besteht aus der Erfassung der Symptome und der Behandlung der schmerzauslösenden Mechanismen.1,2 "Die Entscheidungen in der Behandlung sollten hauptsächlich von den zugrundeliegenden Mechanismen und nicht nur von der Schmerzstärke abhängen", betont Jaksch. "Das Spektrum von Schmerzen reicht von vorrangig nozizeptiven Schmerzen über Mixed Pain-Zuständen bis hin zu überwiegend neuropathischen Schmerzen", erläutert Jaksch. "Bei nozizeptiven Schmerzen handelt es sich um eine Gewebeschädigung, bei den neuropathischen Schmerzen sind die Nerven selbst geschädigt. Allerdings treten bei vielen Patienten beide Schmerzarten gemischt auf." Ein klassisches Beispiel dafür sind Rückenprobleme: "Bei chronischen Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates gibt es in den meisten Fällen nicht ausschließlich eine Ursache sondern mehrere Auslöser", so der Wiener Schmerzspezialist. "Bei Rückenleiden, die auch in Österreich an erster Stelle bei chronischen Schmerzen stehen, gilt: Je stärker der Schmerz, umso eher ist eine neuropathische Komponente dabei." Bei 77 % aller Patienten mit starken chronischen Kreuzschmerzen besteht der Verdacht auf eine neuropathische Schmerzkomponente, die den Schweregrad der Erkrankung erhöht.3

  • Mechanismen beurteilen mehr (mehr...)

  • Kombination von Schmerzmitteln mehr (mehr...)

  • Quelle: CHANGE PAIN

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