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  • Herzleiden: Neue Technik revolutioniert Kardiologie

  • ÖKG präsentiert neue Forschungserkenntnisse und Therapieansätze.

  • 06.06.2013
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  • Anlässlich der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) haben sich Kardiologen zum Gespräch über die Highlights der modernen Herz-Medizin zusammengefunden. Die neuesten Substanzen, Verfahren und Techniken wurden dabei präsentiert, die den an Herzinsuffizienz leidenden Patienten neue Hoffnung geben sollen. In Europa leiden schätzungsweise 28 Mio. Menschen an dieser Erkrankung - in Österreich rund 300.000 Personen, wobei die Dunkelziffer höher geschätzt wird. Herzinsuffizienz tritt vor allem bei Menschen über 65 Jahren auf und zählt zur häufigsten Aufnahmediagnose in Krankenhäusern sowie zur teuersten Behandlung überhaupt.

  • Frühe Diagnose lebensrettend

  • "Eine fortgeschrittene Herzinsuffizienz ist wie ein fortgeschrittenes Karzinom", warnt Gerald Maurer, Leiter der Abteilung für Kardiologie im AKH Wien. Eine frühe Diagnose kann aus diesem Grund eine erfolgreiche Therapie begünstigen und die Herzfunktion wieder vollständig regenerieren oder zumindest verbessern. Symptome für eine Herzinsuffizienz lassen sich durch Kurzatmigkeit und Leistungsschwäche erkennen. Da diese jedoch häufig als normale Alterschwächen abgetan werden, stellt die adäquate Diagnose oft ein Defizit dar.

    "So, wie wir Hepatitis in A, B und C unterkategorisieren, können wir auch zwischen diastolischer und systolischer Herzinsuffizienz unterscheiden, wobei sich die jeweiligen Therapien substanziell voneinander unterscheiden", erläutert Burkert Pieske, Präsident der ÖKG. Durch diese Subkategorisierung kann eine personalisierte, gezielte Therapie gewährleistet werden.

  • Herzinsuffizienz korreliert mit Diabetes mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com / ÖKG

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