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  • Adipositas: Verantwortung der Nahrungsmittelindustrie und Medien

  • Durch restriktive gesetzliche Maßnahmen gibt es heute kaum mehr Lebensmittelvergiftungen.

  • 13.06.2013
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  • Dr. Tim Lobstein, Policy Director der "International Obesity Task Force" und ehemaliger Direktor der "UK Food Commission" und "UK Food Information Trust" plädierte in seinem Referat am 4. Internationalen EUFEP-Kongress in Krems für restriktive Maßnahmen gegen ungesunde Nahrungsmittel und gegen die Stigmatisierung adipöser Menschen.

    "Wenn Sie nicht möchten, dass Menschen adipös werden, dann muss sich in Bezug auf Nahrungsmittel etwas ändern. Wir sind alle um ca. 10 Prozent schwerer geworden in einem Zeitraum von 10 Jahren. Ca. 9 Kilo trägt jeder Mensch mehr mit sich herum. In dieser Zeit hat die Fastfood Industrie steil expandiert," ortet Tim Lobstein ein Hauptproblem von Adipositas im Umgang mit unserer Nahrung. Wir essen zu viele ungesunde Nahrungsmittel - zu fett, zu salzig, zu zuckerhaltig und niederwertig. Daher steigen die Adipositas-Raten auch in der ganzen Welt.

  • Motivierte Werbung

  • Der Antrieb für diese unselige Entwicklung kommt laut Lobstein aus der Nahrungsmittelindustrie und der von ihr motivierten Werbung. Während die Nahrungsmittelindustrie in England pro Jahr rund 743 Millionen Pfund für die Bewerbung von vorwiegend ungesunden, minderwertigen Produkten ausgibt, hält die britische Regierung gerade einmal mit 7 Millionen Pfund pro Jahr dagegen. Dieses Setting habe deutlichen Einfluss auf die Nahrungsmittelaufnahme. Gefördert werden dadurch vor allem ungesunde, minderwertige Nahrungsmittel. In den USA werden diese mit rund 140 Millionen US-Dollar vorwiegend im Kinder-TV beworben. In Europa gehen rund ein Viertel aller Werbeausgaben in die Bewerbung von Fastfood und ungesunden Nahrungsmitteln. Das weltweite Budget für die Bewerbung gesundheitsschädlicher Produkte beträgt über $ 120 Milliarden, das ist mehr als das BIP der meisten Länder dieser Erde ausmacht. Die beworbenen Produkte sind meist solche, die der Gesundheit schaden.

    Margaret Chan, Generaldirektor der WHO, brachte die Problematik in einer bemerkenswerten Rede am 10. Juni 2013 auf den Punkt: "Heute wird es immer schwieriger, die Menschen dazu zu bringen, gesunde Nahrung zu sich zu nehmen. Diese Bemühungen wenden sich gegen die Interessen der Industrie. Und das ist nicht nur die Lebensmittelindustrie. Gesundheit aber ist wichtiger als die Industrie. Kein einzelnes Land hat es geschafft, die Adipositas zurückzudrehen. Ich sehe darin ein Versagen der politischen Willenskraft, sich der Industrie zu stellen."

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  • Quelle: MED-Reporter.at / e&k pr

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