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  • Spitalsärztinnen: Verkrustete Strukturen aufbrechen

  • Verkürzung der Arbeitszeit, familienfreundlichere Dienstmodelle und Kinderbetreuung sind Gebot der Stunde.

  • 22.08.2013
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  • Seit Jahren steigt der Frauenanteil in der österreichischen Spitalsärzteschaft, notwendige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen bleiben aber aus. Viele Ärztinnen sehen ihre berufliche Zukunft daher langfristig nicht im Spital. Eine aktuelle Studie des Instituts für Empirische Sozialforschung (IFES) mit 952 befragten Ärztinnen verdeutlicht die Probleme: unflexible Arbeitsbedingungen, fehlende Kinderbetreuungseinrichtungen und überlange Dienste. Es sei höchste Zeit, den Fakten ins Auge zu sehen und verkrustete Strukturen aufzubrechen, forderte der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) und Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte, Harald Mayer.

  • Medizin wird weiblich

  • "Fast zwei Drittel der aktuell in Ausbildung stehenden Turnusärzte sind Frauen. In der Spitalsärzteschaft beträgt der Frauenanteil bereits knapp 50 %, Tendenz steigend. Die Feminisierung der Medizin ist ein Faktum, das wir seit Jahren an die Öffentlichkeit tragen, das aber von der Politik beharrlich ignoriert wird. Dabei ist es schon längst fünf vor zwölf", kritisierte Mayer. Die Politik müsse die Spitalsärztinnen endlich als wesentliche Stützen im Gesundheitssystem wahrnehmen und entsprechend fördern, "ansonsten werden wir die Versorgungsqualität in den Spitälern, wie wir sie jetzt noch kennen, nicht mehr aufrechterhalten können ", so der Kurienobmann. Schon jetzt seien vielerorts die negativen Auswirkungen von Personalknappheit zu spüren und es sei daher notwendig, dafür Sorge zu tragen, dass die Kolleginnen ihre berufliche Zukunft auch weiterhin im Spital sehen könnten. Mayer: "Wenn engagierte junge Ärztinnen gezwungen werden, sich alternativlos zwischen Beruf und Familie zu entscheiden, dann wird über kurz oder lang der Personalstand weiter sinken. Das bedeutet noch mehr Arbeit für das verbliebene Personal. Wir geraten in einen Teufelskreis, wenn wir nicht gegensteuern."

  • Arbeitszeit leicht rückgängig mehr (mehr...)

  • Flexible, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle mehr (mehr...)

  • Keine finanziellen Nachteile durch Schwangerschaft mehr (mehr...)

  • Manko Kinderbetreuung mehr (mehr...)

  • Politik ist gefordert mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer - Marke: Ärztekammer

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