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  • Rauchverbote wirken, weniger Herzinfarkte

  • Nichtraucherschutz endlich auch in Österreich konsequent umsetzen.

  • 04.09.2013
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  • Rauchverbote im öffentlichen Raum machen sich für die Herzgesundheit bezahlt. So zeigt eine aktuelle Studie aus der Schweiz, die soeben auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentiert wurden, einen deutlichen Rückgang der Herzinfarkte in Regionen, in denen Rauchen in öffentlichen Räumen verboten ist. Die Schweizer Ergebnisse entsprechen weitgehend jenen einer kürzlich präsentierten deutschen Studie, die nachwies, dass sich Nichtraucherschutz-Gesetze auf die Häufigkeit von STEMI (ST-Hebungsinfarkt), der gefährlichsten Herzinfarkt-Form, positiv auswirken.

    "Eine immer größere Zahl von Studien zeigen, dass Nichtraucherschutz-Gesetze einen sehr positiven Einfluss auf die Herzgesundheit haben", kommentiert der Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Franz Weidingen (Rudolfstiftung, Wien) die aktuellen Daten aus der Schweiz. "Die eindeutigen Ergebnisse sind ein klarer Auftrag an die Gesundheitspolitik, auch in Österreich endlich den Nichtraucherschutz, insbesondere vollständige Rauchverbote in der Gastronomie, konsequent umzusetzen."

  • Einführung des Rauchverbots an öffentlichen Orten

  • Die Schweizer Studie verglich die Häufigkeiten von Herzinfarkten (STEMI) im Kanton Tessin vor und nach der Einführung des Rauchverbots an öffentlichen Orten im April 2007 und verglich die Werte mit jenen aus dem Kanton Basel Stadt, wo es zu diesem Zeitpunkt kein Rauchverbot gab. Im Kanton Tessin war die durchschnittliche Anzahl der jährlichen Krankenhausaufnahmen wegen STEMI signifikant höher während der drei Jahre vor Einführung des Rauchverbotes, als die Anzahl der Aufnahmen während der drei Jahre nach Einführung des Verbotes. In Basel wurde in dieser Zeit kein vergleichbarer Effekt beobachtet. "Unsere Arbeit zeigt eine rasche, signifikante Langzeit-Reduktion in den Hospitalisierungen aufgrund eines STEMI in der Bevölkerung des Kantons Tessin in der Südschweiz nach Einführung des Rauchverbotes an öffentlichen Orten, mit einer mittleren Reduktion von 20,9 Prozent während der ersten drei Jahre nach Gesetzeseinführung", kommentiert Dr. Marcello Di Valentino vom Ospedale San Giovanni in Bellinzona, Schweiz.

    Zu ähnlichen Ergebnissen war unter anderem auch eine deutsche Studie gekommen, die nach der Einführung der Nichtrauchergesetze in Bremen in den Jahren 2008 bis 2010 bei Nicht- bzw. Passivrauchern einen Rückgang von STEMIs um 26 Prozent, bei Rauchern um vier Prozent, und in der Gesamtgruppe um 16 Prozent fand.

    Quelle
    ESC Abstract 101 - Long-term implications on the incidence of ST-Elevation Myocardial Infarction after implementation of a public smoking ban: a comparison between cantons in Switzerland

  • Quelle: Österreichische Kardiologische Gesellschaft

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