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  • Arten des Y-Chromosoms: Europäer sind Sarden

  • DNA-Sequenzierungsverfahren weist zahlreiche Gemeinsamkeiten nach.

  • 13.09.2013
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  • Im Erbgut der Sarden ist die Mehrzahl von den bei Europäern vorkommenden Varianten am Y-Chromosom vertreten. Das haben Forscher des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Ricerca Genetica, des Centro di Sequenziamento e Supercalcolo und der Università Studi di Sassari herausgefunden. So knnten die evolutorischen Annahmen zur Herkunft des modernen Homo sapiens gefestigt werden.

  • 1.200 Menschen analysiert

  • Mithilfe modernster Sequenzierungsverfahren wurde die DNA der Y-Chromosome von insgesamt 1.200 Mitgliedern der Inselbevölkerung analysiert. Das Y-Chromosom gilt als besonders geeignet für die Untersuchung von individuellen Genvarianten oder auch von Merkmalen, durch die sich ganze Völker von anderen unterscheiden.

    Der Grund liegt vor allem darin, dass es nur von den Vätern auf männliche Nachfahren übertragen und nur als Einzelpaar ohne Vermischung mit den mütterlichen Chromosomen vorkommt. Die Häufigkeit, mit der Mutationen an diesem Chromosom auftreten, liefert eine ideale "Molekolaruhr" zur Rekonstruktion von auch in weiter Vergangenheit zurückliegenden Ereignissen.

    "Wir haben anhand der Stichproben bis auf viele Generationen zurückgehende Genvarianten auspüren und einen Zusammenhang mit der demografischen Expansion der Insel feststellen können", bestätigt Projektleiter Paolo Francalacci. Dazu gehöre insbesondere die Rekonstruktion einer Reihe genetischer Überlagerungen, die mit der Ausdehnung einer vor rund 8.000 Jahren lebenden Urbevölkerung einhergingen und schließlich auch genetische Einflüsse aus der Jungsteinzeit und Römerepoche offenlegten.

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  • Quelle: pressetext.com

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