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  • fem vital 2013: Mythos Jungfräulichkeit

  • Jungfräulichkeit untergräbt weibliche Selbstbestimmung.

  • 17.10.2013
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  • "Bei einem Drittel aller adoleszenten Mädchen und Frauen ist das Jungfernhäutchen gar nicht oder kaum vorhanden, es hat sich durch die Einwirkung der Sexualhormone zurückgebildet. ,Jungfrau sein' hat also weniger mit Anatomie als mit einer kulturellen Vorstellung zu tun, um die sich zahlreiche Mythen ranken und die auch heute noch viel Leid über Mädchen bringen kann", erklärt die Fachärztin für Gynäkologie und psychotherapeutische Medizin, Dr.in Eva Thurner, Mitglied des Vorstands der Österreichischen Gesellschaft für Psychosomatik in der Gynäkologie und Geburtshilfe.

    Anlässlich der 13. Mädchen- und Frauengesundheitstage "fem vital" wird die Expertin mit falschen Vorstellungen vom weiblichen Körper aufräumen und Einblicke in die Bedeutung der Jungfräulichkeit in verschiedenen Kulturen geben.

  • Schlimme Folgen für betroffene Mädchen

  • "Je mehr Kult um die Jungfräulichkeit gemacht wird, desto schlechter ist es um die Selbstbestimmung der Frau bestellt", so Dr.in Thurner. Die Idealisierung der Jungfrau hat oft schlimme Folgen für die betroffenen Mädchen. "Wir kennen Geschichten aus Usbekistan, wo neuvermählte Frauen von ihren Ehemännern verstoßen werden, weil sie in der Hochzeitsnacht nicht geblutet haben. In Ägypten zwang Medienberichten zufolge die Polizei Demonstrantinnen zu ,Jungfräulichkeits-Tests', was als Folter angesehen werden muss. In Indien und Indonesien wurde Jungfräulichkeit gar als Voraussetzung für die Zulassung zu einem Studium verlangt."

    Der Mythos entfalte jedoch nicht nur in "orientalischen" oder "islamistischen" Ländern seine Wirkung, so Dr.in Thurner: "Vor ein paar Jahren kam in den USA ein Jungfräulichkeitskult auf. Töchter schworen ihren Vätern und Gott die Jungfräulichkeit bis zur Ehe. Unter der Bush-Regierung wurden jene Schulen finanziell bedacht, die das ‚Abstinenz'-Programm unterrichteten, was zulasten eines echten Sexualkunde-Unterrichts ging. Studien belegen, dass es durch diesen Mangel an Aufklärung zum Ansteigen von Teenager-Schwangerschaften, mehr Schwangerschaftsabbrüchen bei Minderjährigen und zum Ansteigen sexuell übertragbarer Krankheiten kam."

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  • Mit Aufklärung gegen den Mythos mehr (mehr...)

  • Quelle: MED-Reporter.at

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