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  • Multiple chronische Schmerzen bei 70plus enorm verbreitet

  • Opioide sind Schmerzmittel der Wahl.

  • 31.10.2013
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  • Chronischer Schmerz ist unter alten Menschen besonders weit verbreitet mit langfristigen Spitzenbelastungen im 7. Lebensjahrzehnt bei etwa 14 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen. In einer neuen Studie der Universität Helsinki (Finnland), die zu Hause lebende Menschen zwischen 75 und 85 Jahren mit einer Schmerzstärke von mindestens 4 auf einer zehnstufigen Skala untersuchte, hatten 95 Prozent der Untersuchten zumindest 2 lang anhaltende Schmerformen, 58 Prozent sogar 3. Die häufigsten Schmerzen, so berichteten die Forscher auf dem Europäischen Schmerzkongress der EFIC, waren mit 35 Prozent Rückenschmerzen und Schmerzen in den unteren Extremitäten (21%). Für 49 Prozent der Patienten war ihr Schmerz das primäre Gesundheitsproblem.

    "Bei alten und multimorbiden Patienten, von denen besonders viele chronische Schmerzen haben, ist eine wirksame Schmerzbehandlung oft eine große Herausforderung. Weil diese Patienten aufgrund von Komorbiditäten meistens mehrere Medikamente benötigen, kann es bei der Einnahme von Schmerzmedikamenten zu klinisch relevanten Wechselwirkungen kommen.", so Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar (ZISOP; Klagenfurt) anlässlich der 13. Österreichischen Schmerzwochen der ÖSG. "Hier haben sich vor allem Opioide in der Behandlung chronischer Schmerzen bewährt."

  • 7 Opioide evaluiert

  • In einer aktuellen Studie wurden 7 Opioide - Buprenorphin, Fentanyl, Hydromorphon, Methadon, Morphin, Oxycodon, Tapentadol - nach 23 Kriterien wie Effektivität, Sicherheit oder Erfahrung bei älteren Schmerzpatienten evaluiert. "Dabei hat sich gezeigt, dass Buprenorphin, Fentanyl, Hydromorphon, Morphin und Oxycodon das Mittel der Wahl bei älteren Schmerzpatienten sind", so Prof. Likar. Um den Komfort der Patienten zu unterstützen, empfehlen die Autoren der Studie entweder Tabletten, die den Wirkstoff über einen langen Zeitraum abgeben, oder Darreichungsformen wie Pflaster. Es stehen mehrere Arzneimittel zur Verfügung, die aufgrund ihrer modernen Galenik oft nur noch einmal täglich eingenommen werden müssen. Dadurch haben Schmerzpatienten nicht nur eine verbesserte Schlafqualität, sondern auch eine erhöhte Compliance.

    "Die Referenzsubstanz in diesem Bereich ist das Morphin. Aber besonders Buprenorphin, Hydromorphon und Oxycodon haben im Vergleich zum Morphin z. B. keine Immunsuppression und sind daher für ältere und multimorbide Patienten oft die bessere Therapiealternative", so Prof. Likar. Sollte eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion vorliegen, wird eine Dosisreduktion empfohlen. Prof. Likar: "Hier könnten kleinere Dosisabstufungen besser geeignet sein. Bei der Verschreibung sollte deshalb auch auf die verfügbaren Dosierungen geachtet werden."

  • Quelle: MED-Reporter.at

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