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  • Alkohol mit Mass: Punschzeit, Feiertage, Fasching

  • Unsere Gesellschaft muss wieder Genussfähigkeit erlernen.

  • 19.12.2013
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  • Mehr Punschstände, die auch nicht alkoholische Getränke anbieten, eine freiwillige Auszeichnung des Alkohol- und Zuckergehalts der Getränke durch die Standbetreiber und weniger sozialen Druck zum ständigen Alkoholkonsum in der Fest- und Feierperiode: Das thematisierte heute der Verein "Alkohol ohne Schatten" aus Anlass der Advents- und Weihnachtssaison. Ziel beim Alkoholkonsum sei "Genuss statt Missbrauch", so die Experten, unsere Gesellschaft müsse wieder Genussfähigkeit erlernen.

    "Sind die Fest- und Feiertage zwischen Advent und Fasching wirklich so negativ und bedrohlich, dass sich viele Menschen deshalb besonders häufig betrinken müssen? Haben wir es verlernt, Feste zu feiern, ohne uns dabei mit Alkohol zu narkotisieren?", so Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek, (Präsident des Vereins "Alkohol ohne Schatten", Institutsvorstand und Ärztlicher Leiter am Anton Proksch Institut, Wien). Es spräche einiges dafür, dass es hier zu einem gesellschaftlichen Wandel gekommen sei. "Wir leben in einer Erfolgsgesellschaft. Auch große Alkoholmengen zu trinken, wird als Erfolg gewertet, und das bedeutet auch entsprechenden sozialen Druck", so Prof. Musalek. "Wir leben in einer Spaß- und Vergnügungsgesellschaft. Genuss als höchste Form des Schönheitserlebens darf aber nicht mit Spaß bzw. rascher Lustbefriedigung, und schon gar nicht - wie heute oft anzutreffen - mit Konsum auf hohem preislichem oder quantitativem Niveau verwechselt werden."

  • Mehr alkoholfreie Angebote - Freiwillige Auszeichnung der Getränke-Inhalte

  • Diese Form von Genuss könne mit ein paar schnell getrunkenen Bechern Punsch, dessen Alkoholgehalt und Zusammensetzung den Konsumenten nicht bekannt ist, nicht erreicht werden, so Prof. Musalek. Positiv bei Punschständen, wie sie um diese Jahreszeit das Wiener Stadtbild prägen, sei das Zusammenkommen im öffentlichen Raum und das gemeinsame Erleben. "Wünschenswert wären deshalb Punschstände mit alkoholfreien Getränken, bei denen die konsumierte Alkoholmenge nicht den Genuss trübt", so der Suchtexperte.

    "Es wäre wünschenswert, wenn die Punschstand-Betreiber freiwillig den Alkohol- und Zuckergehalt ihrer Getränke ausweisen würden, um bei Konsumenten das Bewusstsein für die möglichen Folgen zu schärfen", ergänzt Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik (MedUni/AKH Wien, Vorstandsmitglied des Vereins "Alkohol ohne Schatten"). Eine rechtliche Auszeichnungspflicht besteht derzeit nicht.

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  • Quelle: MED-Reporter.at

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