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  • Maria Magdalena von Friedrich Hebbel - Burgtheater

  • Das Drama handelt von Menschen, die unfähig sind, miteinander zu reden, geschweige denn Lösungen zu finden.

  • 10.04.2014
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  • Hebbels Trauerspiel von 1843 ist eine Tragödie in drei Akten und zeigt die kleinbürgerliche Familie als Käfig überkommener Moralvorstellungen. Schon der Titel (kam nur auf Wunsch des Verlegers zustande) verweist deutlich auf die biblische "Sünderin", die die Verachtung der Pharisäer auf sich zieht. Das Drama handelt von Menschen, die unfähig sind, miteinander zu reden, geschweige denn Lösungen zu finden. Bühnenbildner Olaf Altmann hat einen überdimensionierten Sarg auf die Bühne gestellt. Ganz weit oben ein einsames, kaltes, leeres Kreuz. Der Sarg macht die Enge anschaulich, die allen Beteiligten den Atem nimmt. Und sie nimmt bereits vorweg, wo das alles enden wird. Sonst nur Schwärze, durchschwirrt und durchsirrt von seltsam girrenden Tönen und vom Schreien der Totenvögel. Die Mutter ist zwar gerade von schwerer Krankheit genesen, sieht aber aus wie eine Tote. Auch akustisch hat sich der Tod schon in ihr eingenistet: Die Frau redet mit zwei Stimmen, zwischen denen sie mitten im Satz wechseln kann: einer hellen, zarten - und einer dunklen, raunenden; das ist dann schon der Tod, der aus ihr spricht. Die Aufführung hat etwas Monumentales, ist zugleich aber detailgenau gearbeitet. Jede kleine Geste, jeder Lichtwechsel ist exakt gesetzt.

    Regie: Michael Thalheimer
    Bühne: Olaf Altmann
    Kostüme: Katrin Lea Tag
    Musik: Bert Wrede
    Licht: Friedrich Rom
    Dramaturgie: Klaus Missbach

  • Quelle: MED-Reporter.at / Stefan Franke

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