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  • Antivirales Masern-Medikament bald verfügbar?

  • Entwicklung von ERDRP-0519 allerdings nicht ohne Probleme.

  • 24.04.2014
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  • Einige neue Medikamente könnten Viren womöglich in gleicher Weise bekämpfen, wie dies Antibiotika bei Bakterien tun. Sie sind allerdings nur gegen Masern wirksam. Eines dieser Mittel mit der Bezeichnung "ERDRP-0519" wurde 2007 vom Forscher Richard Plemper an der Emory University entdeckt. Es könnte bald helfen, das Virus an der Ausbreitung zu hindern - und zwar bei Menschen, die entweder nicht gegen Masern geimpft sind oder bei denen die Impfung nicht gewirkt hat.

  • 34.000 Verbindungen analysiert

  • Die Wissenschaftler untersuchten 34.000 Verbindungen auf Aktivitäten gegen Masern. In einem automatisieren System wurden Zellkulturen untersucht, wenn sich das Virus vermehrte. Medikamente gegen Viren zielen nicht darauf ab, diese abzutöten, sondern nur darauf, sie an der Vermehrung zu hindern. ERDRP-0519 blockierte die RNA-Polymerase der Masern und damit ein Enzym, das für die Vermehrung von entscheidender Bedeutung ist. In einem nächsten Schritt galt es das Medikament bei einer wirklichen Infektion zu testen.

    Allerdings erkranken nur Primaten an Masern. Daher versuchten es die Forscher zuerst mit der Staupe, die bei Frettchen zum Tod führen kann. Den Tieren wurde das Medikament zwei Wochen lang oral verabreicht. Sie erhielten es entweder einen Tag vor oder drei Tage nach der Infektion mit Staupe. Die Tiere, die kein Medikament erhielten, starben in der Folge. Tiere, die es am dritten Tag erhielten, überlebten und entwickelten sogar eine ausreichende Immunität gegen eine neue Infektion.

    Frettchen, die das Medikament kurz vor der Infektion bekamen, starben hingegen zwei Wochen nachdem sie keine Medikamente mehr erhielten. Sie wurden auch nicht gegen Masern immun. Tests ihrer Immunreaktion legen nahe, dass das Medikament die Vermehrung des Virus so vollständig stoppte, dass es nie zur Ausbildung einer Immunität kam. Daher reagierten sie auch auf das am Ende der Behandlung noch verbleibende Virus.

  • Einsatz beim Menschen als Ziel mehr (mehr...)

  • Große Gefahr von Mutationen mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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