go bottom ...
platzhalter

Suche
Gewinnspiele
Auto
e-Card
 

  • Ernstes Problem Nahrungsmittel-Allergie

  • Diagnose gehört in die Hände des spezialisierten Arztes.

  • 07.05.2014
  • Artikel weiterempfehlenArtikel weiterempfehlen | Artikel kommentierenArtikel kommentieren
  • Warum machen manche Lebensmittel, die für den einen Menschen gesund sind, andere krank? Wird Essen zum Gesundheitsrisiko und ist dessen scheinbar zunehmende Unverträglichkeit ein Preis unseres Lebensstils? Nicht immer steckt eine Allergie hinter den Beschwerden. Häufiger ist es eine Intoleranz z.B. gegen Histamin, Frucht- oder Milchzucker, die Probleme macht. Die Abgrenzung sowie exakte Diagnose sind schwierig aber äußerst wichtig, denn Nahrungsmittel-Allergien bergen die Gefahr eines allergischen Schocks, der binnen Minuten zur tödlichen Bedrohung werden kann. Betroffene sollten daher ausschließlich auf den allergologisch ausgebildeten Facharzt vertrauen, um falsche Diagnosen und damit falsche Empfehlungen zu vermeiden.

    Aufgrund der gestiegenen Sensibilität für bewusste Ernährung stellen immer mehr Menschen fest, dass gewisse Lebensmittel schlecht vertragen werden und fürchten, an einer Allergie zu leiden. Doch nicht alles was Symptome verursacht, ist auch eine Allergie. Untersuchungen, wie aktuell eine Analyse von über 50 europäischen Studien, zeigen1: "17 Prozent der Menschen berichteten über nahrungsmittel-bedingte Beschwerden. Tatsächlich konnte die Allergie in nur 1-3 Prozent der Fälle bestätigt werden", zitiert Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder, Leiterin des Instituts für Sozialmedizin und des Zentrums für Public Health der Medizinischen Universität Wien. "Trotzdem man immer wieder von einer Zunahme an Nahrungsmittel-Allergien hört und liest - die Zahl an Neuerkrankungen bleiben europaweit offenbar stabil. Allerdings scheint die Häufigkeit insgesamt zuzunehmen. Eine wahrscheinliche Erklärung dafür ist, dass sich in den letzten Jahren die diagnostischen Möglichkeiten deutlich weiterentwickelt haben, wodurch immer mehr Allergien entdeckt werden können."

  • Allergie und Intoleranz

  • Allergien können leicht mit den deutlich häufigeren Intoleranzen gegen z.B. Histamin, Frucht- oder Milchzucker verwechselt werden. "Eine Intoleranz wird meist durch einen Enzymmangel verursacht, wodurch Nahrungsmittel-Bestandteile nicht abgebaut werden können. Sie sind zwar unangenehm, werden aber in der Regel nicht zu einer ernsten Bedrohung wie eine Allergie", beschreibt die Wiener Hautärztin Dr. Nadine Mothes-Luksch. "Bei einer Nahrungsmittel-Allergie hingegen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems. Bereits kleinste Mengen reichen, um Reaktionen wie starker Juckreiz, Rötungen und Nesselausschlag am ganzen Körper, Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall auszulösen. Im Extremfall kommt es zu einem allergischen Schock." Dabei können innerhalb weniger Minuten aufgrund des plötzlichen Blutdruckabfalls lebenswichtige Organe wie Herz, Lunge und Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt werden - der Kreislauf bricht zusammen. Ohne sofortige Notfallbehandlung kann der Allergieschock sogar zum Tod führen. Mothes-Luksch empfiehlt daher eindringlich: "Betroffene sollten immer Notfall-Medikamente inklusive Adrenalin, das als handliche Autoinjektoren zur einfachen Selbstinjektion zur Verfügung steht, bei sich tragen!" Eine andere Form der allergischen Reaktion ist die pollenassoziierte Kreuzallergie. Sie tritt meist als Folge einer Pollenallergie auf und ist nur selten Auslöser einer derart extremen Überreaktion des Körpers.

  • Diagnose verlangt Spezialwissen und detektivischen Spürsinn mehr (mehr...)

  • Lebensqualität leidet mehr (mehr...)

  • Neue Lebensmittelkennzeichnung bringt mehr Sicherheit für Allergiker mehr (mehr...)

  • Neue europäische Leitlinie ist Orientierung für Ärzte mehr (mehr...)

  • Quelle: IGAV

  •  zurück ...
  • MEHR ZU Allergie

    pixelio.de / Dieter Schütz
    ©pixelio.de / Dieter Schütz
    S. Hofschläger / pixelio.de
    ©S. Hofschläger / pixelio.de
    Joujou / pixelio
    ©Joujou / pixelio
    DAK / News-Reporter.NET
    ©DAK / News-Reporter.NET
    w.r.wagner / pixelio.de
    ©w.r.wagner / pixelio.de

    Schulkinder werden in den Sommerferien dicker

    Daumenlutschen und Nägelbeißen nicht nur schlecht

    Wer selbst kocht, senkt Risiko für Typ-2-Diabetes

    Junk-Food-Werbung macht Kinder hungrig

    Kartoffeln katapultieren Blutdruck in die Höhe

     

    KOMMENTARE ANTWORTEN

    • Kommentare zu "Ernstes Problem Nahrungsmittel-Allergie"

    •  
      Kommentar:
      [ 1000 ] Zeichen frei
      Um zu diesem Artikel einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich anmelden.
      Registrieren Sie sich, um Artikel kommentieren zu können.  
     

    ARTIKEL EMPFEHLEN

    Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

     
  • Internationaler Tag der Seltenen Erkrankungen

  • ©MSD
    MSD

    ARES-Tower

    MSD beleuchtete am 28. Februar den ARES Tower mit dem Logo von Pro Rare, um auf den „Tag der Seltenen Erkrankungen“ hinzuweisen und Aufmerksamkeit zu schaffen. In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen in der EU von ihr betroffen sind. Das k ...

  • mehr ...
  • Zigarettenrauch reduziert Selbstheilung der Lunge

  • ©Nivea
    Nivea

    pixelio.de / Günter Havlena

    Der Qualm von Zigaretten blockiert Selbstheilungsprozesse in der Lunge und kann so zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) führen. Das berichten Forscher des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit internationalen Kollegen im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine". ...

  • mehr ...


 

Um frage

  • Leiden Sie regelmäßig an Rückenschmerzen?
  •  ja
  •  selten
  •  nein

  •  

Marke suchen

Bookmark and Share

News letter

Abonnieren Sie kostenlos den Newsletter.

 
Copyright © 2007-2017 MED-Reporter.at. All rights reserved. |  Nutzungsbedingungen
Diese Seite ist optimiert für MS InternetExplorer 8, FireFox 3, Opera 9.5 und Safari 3.1.
go top ...