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  • Schlaftraining gegen Rassismus und Sexismus

  • Versuchsreihe mit Vorurteilen - Wirkung hält rund eine Woche an.

  • 04.06.2015
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  • Das Ausmaß von unbewussten rassistischen und sexistischen Vorurteilen kann durch die Art und Weise, wie das Gehirn lernt, im Schlaf verändert werden. Forscher der Northwestern University haben schlafenden Probanden Töne vorgespielt, um Erinnerungen auszulösen und zu verstärken, deren Grundlage zuvor bei Übungen geschaffen worden war.

  • Vielversprechender Ansatz

  • Laut den in "Science" veröffentlichten Ergebnissen hielten die Veränderungen eine Woche lang. Experten halten den Ansatz für vielversprechend. Sie weisen jedoch auch auf offene ethische Fragen hin. Sexuelle und rassistische Vorurteile können häufig auch unbeabsichtigt sein, erklären die Experten, die Studien zu Computerspielen zitieren.

    User neigten dazu, Figuren mit dunkler Hautfarbe häufiger zu erschießen. Den Wissenschaftler nach werden Männer Frauen vorgezogen, auch wenn sie über die gleichen beruflichen Qualifikationen verfügen. Die bestehenden Vorurteile wurden zu Beginn der wissenschaftlichen Untersuchung mithilfe einer Reihe von öffentlich zugänglichen Tests festgestellt.

    In einem nächsten Schritt erhielten die Teilnehmer ein Training gegen Vorurteile. Während der Sitzungen wurden Fotos von Gesichtern mit Begriffen gepaart, die dem Gegenteil der gängigen Stereotype entsprachen. Gesichter von Frauen wurden zum Beispiel gemeinsam mit Wörtern wie "Mathematik" gezeigt, dunkelhäutige Gesichter mit positiven Ausdrücken wie "Sonnenschein".

  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten mehr (mehr...)

  • Ethische Fragestellungen im Blick mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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