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  • Zucker-Drinks verursachen 184.000 Tote pro Jahr

  • Lateinamerika und Karibik sind Spitzenreiter in der Negativ-Statistik.

  • 02.07.2015
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  • Zuckerhaltige Getränke sind weltweit gesehen die Ursache für 184.000 Todesfälle pro Jahr. Alleine in den USA fallen jährlich rund 25.000 Menschen den süßen Versuchungen zum Opfer. Mit diesen erschreckenden Ergebnissen sorgt derzeit eine Studie der Friedman School of Nutrition Science and Policy der Tufts University in Massachusetts für Aufsehen. Demnach können zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte, Eistees oder Energy-Drinks in einem Jahr annähernd gleichviel Tote verursachen wie die Grippe. Spitzenreiter in der Negativ-Statistik der größten betroffenen Zuckerkonsumenten sind Lateinamerika und die Karibik.

  • Langzeitstudien notwendig

  • "Die Angewohnheit, täglich ein mit Zucker gesüßtes Getränk zu sich zu nehmen, kann das Risiko einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung deutlich erhöhen", erklärt Studienautor Jiantao Ma von der Friedman School. Derartige Drinks seien eine der Hauptnahrungsquellen für Fruktose, jener Zuckerart, die dafür bekannt ist, die Gefahr von sogenannter NAFLD (nonalcoholic fatty liver disease) zu verstärken. Der Grund hierfür liegt in der spezifischen Art und Weise, wie dieser Stoff im menschlichen Körper verarbeitet wird.

    "Bislang gibt es nur sehr wenige Untersuchungen, die auf den Zusammenhang von zuckerhaltigen Getränken und NAFLD eingehen", betont Ma. Dem Forscher zufolge sind allerdings noch genaue Langzeitstudien nötig, um die längerfristigen Folgen auf die Entwicklung dieser Krankheit zu belegen. "Diese Studien sind notwendig, um Veränderungen im Getränkekonsum über einen längeren Zeitraum zu erfassen", ergänzt Co-Autorin Nicola McKeown. Doch auch wenn es noch viel zu erforschen gibt, steht bereits eines fest: "Zuckerhaltige Drinks enthalten leere Kalorien. Die Menschen sollten daher besonders gut aufpassen, wie viel sie davon trinken", so McKeown.

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  • Quelle: pressetext.com

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