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  • Diabetes: Intensive Behandlung kann schädlich sein

  • Niedrige Zuckerwerte steigern Sterberisiko um mehr als die Hälfte.

  • 01.02.2010
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  • Eine intensive Behandlung zur Senkung des Blutzuckers bei Patienten mit Diabetes kann genau so schädlich sein wie das Beibehalten der hohen Werte. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Cardiff University gekommen. Das Team um Craig Currie analysierte die Daten von fast 50.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes. Es zeigte sich, dass die niedrigsten Glukose-Werte mit einem erhöhten Sterberisiko in Zusammenhang standen. Zusätzlich wurden deutliche Unterschiede bei den Sterbezahlen bei Patienten, die Insulin verwendeten und jenen, die Tabletten einnahmen, sichtbar. Für dieses Phänomen sind laut den Experten verschiedene Erklärungen denkbar.

  • Daten von Allgemeinmedizinern

  • Basierend auf den Daten von Allgemeinmedizinern identifizierte das Team 27.965 Patienten mit Typ-2-Diabetes, deren Behandlung mit Hilfe von zwei oral verabreichten Medikamenten, Metformin und Sulphonylurea, intensiviert worden war. Die Daten von weiteren 20.005 Patienten, die mit Insulin weiterbehandelt wurden, vervollständigten die Datenbasis der Untersuchung.

    Patienten mit einem HbA1c-Wert von rund 7,5 Prozent verfügten bei allen Todesursachen über das geringste Sterberisiko. Bei beiden Gruppen erhöhte sich das Risiko um mehr als die Hälfte, wenn die Werte auf 6,4 Prozent, die niedrigsten aufgezeichneten Werte, sanken. Bei den Patienten mit den höchsten Werten stieg das Risiko um fast 80 Prozent.

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  • Studie mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.austria

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