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  • Beruhigungsmittel haben eine Suchtwirkung

  • Nebenwirkung bei Benzodiazepinen kann aufgehoben werden.

  • 15.02.2010
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  • Wer häufig Schlaf- oder Beruhigungsmittel einnimmt, gewöhnt sich nicht nur an sie, sondern kann dabei auch süchtig werden. Das bestätigen nun Wissenschaftler der Universität Genf in der Fachzeitschrift "Nature". Mit Unterstützung vom Schweizerischen Nationalfonds konnten sie nachweisen, dass diese Medikamente im Gehirn die Kontrollmechanismen des Belohnungssystems abbauen. Mit der Zeit werden so abwägende Entscheidungen unmöglich gemacht und zwanghaftes Suchtverhalten ausgelöst.

  • Medikamente mit Rundum-Schlägen

  • Schlaf- und Beruhigungsmittel wie etwa Temesta, Dalmadorm oder Valium gehören zur Klasse der Benzodiazepine. Schon bisher war bekannt, dass nach regelmäßiger Einnahme ein Gewöhnungseffekt eintritt und die Missbrauchsrate sehr hoch ist. Umstritten war jedoch bisher, ob sich dabei tatsächlich eine Sucht entwickelt. Dieser Nachweis gelang dem Genfer Forscherteam um Christian Lüscher nun, indem es die zu Grunde liegenden molekularen Mechanismen entschlüsselte.

    Benzodiazepine docken sich an bestimmte Eiweiße der Nervenzellen-Oberfläche an, die als "GABA(A)-Rezeptoren" bezeichnet werden. Die derzeit verfügbaren Medikamente dieser Klasse binden sich an alle Untereinheiten dieses Rezeptors und lösen dabei jeweils unterschiedliche Funktionen aus. So lösen sie etwa Angst, heben epileptische Krämpfe, fördern Schlaf oder machen jedoch auch süchtig.

  • Suchtfunktion kann ausgeschaltet werden mehr (mehr...)

  • Entwicklung eines Wirkstoffes mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.austria

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