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  • Wie man die Ärzte im Land behält

  • Rahmenbedingungen für Ausbildung verbessern.

  • 23.12.2015
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  • Mehr Planungssicherheit, eine qualitativ hochwertige Ausbildung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf - das seien die notwendigen Eckpunkte, um junge Medizinerinnen und Mediziner im Beruf zu halten. Das habe die Auswertung des Ärzte-Feedbacks ergeben, das die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) im Rahmen ihrer Veranstaltung "#wirsinddiezukunft" am 28. November in einer "Zukunftsbox" gesammelt hatte, erklärte der Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer, am Donnerstag in einer Aussendung.

    "Die jungen Kolleginnen und Kollegen wollen schlicht und einfach ernst genommen werden in ihren Bemühungen, eine gute Ausbildung zu erhalten. Wenn man erreichen will, dass möglichst viele Medizinabsolventen dem Land später als Mediziner zur Verfügung stehen, sollte man diese Forderungen ernst nehmen und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür schaffen", bringt Harald Mayer, die zahlreichen Rückmeldungen auf den Punkt. Derzeit fehlen an Österreichs Spitälern rund 300 Ärzte, Kassenstellen seien immer schwieriger zu besetzen. Hauptgrund für den Mangel sei die hohe Dropout-Quote nach dem Studium und in den ersten Berufsjahren.

    Karlheinz Kornhäusl, stv. Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte und Obmann der Bundessektion Turnusärzte der ÖÄK: "Neben ihren Wünschen und ihrer Kritik haben die Kolleginnen und Kollegen auch viele konstruktive Vorschläge gebracht, die zeigen, dass sie sich über mögliche Verbesserungen des Systems Gedanken machen. Den mehrfach geäußerten Wunsch, Ideen zu sammeln, Think Tanks zu bilden, haben wir bereits aufgenommen und werden eine geeignete Plattform dafür schaffen."

  • Kritik: Ausbildung ist Nebensache

  • Vielfach wurde kritisiert, dass Routinearbeiten, die vom Pflegepersonal übernommen werden könnten, und umfangreiche bürokratische Aufgaben einen Großteil der Arbeitszeit während der Ausbildung in Anspruch nehmen würden, die Ausbildung käme zu kurz. Als Gründe dafür wurden genannt, dass die Ausbildung zu wenig strukturiert ablaufe und aufgrund der Arbeitsdichte zu wenig Zeit und Ressourcen dafür da seien. "Es liegt oft am Engagement der Assistenzärztinnen oder Turnusärzte, sich nach der Routinearbeit in der regulären Arbeitszeit - nach der man sich aufgrund der Arbeitsdichte ohnehin nur mehr schlecht konzentrieren kann -, fachliche Kompetenz anzueignen", lautet etwa eine Rückmeldung.

  • Wunsch: Bessere Rahmenbedingungen mehr (mehr...)

  • Ideen: #wirsinddiezukunft mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer - Marke: Ärztekammer

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