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  • Missbrauch durch KO-Tropfen nimmt zu

  • Illegale Arzneimittel stammen immer häufiger aus Übersee.

  • 26.02.2010
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  • Die Verwendung von sogenannten K.o.-Tropfen (Date-Rape-Drogen), also Medikamenten, die dazu dienen, den Widerstand von Menschen gegen nicht erwünschte sexuelle Aktivitäten drastisch zu senken, nimmt zu. Das geht aus dem Jahresbericht des International Narcotics Control Board (INCB) hervor. Die Maßnahmen zur Bekämpfung von Rohypnol, dem bekanntesten Medikament, haben laut dem Internationalen Suchtstoffkontrollrat jedoch Wirkung gezeigt.

  • Fehlende Erinnerung

  • Beim sexuellen Missbrauch - den Betroffenen fehlt später häufig jede Erinnerung an das Geschehene - werden zunehmend andere Substanzen eingesetzt, die weniger strengen internationalen Kontrollen unterliegen. Die Behörde fordert nun, dass auch diese Substanzen auf die Liste der Betäubungsmittel aufgenommen und von den Herstellern mit Sicherheitsmerkmalen wie Farben und Aromastoffen versehen werden.

    In Großbritannien steht Ketamin seit Januar 2006 auf der Liste der Klasse-C-Medikamente. Gamma-Butyrolacton (GBL) gehörte zu den Substanzen, die erst im vergangenen Jahr ebenfalls auf die Liste gesetzt wurden. Beide Substanzen haben auch legale Anwendungen. Das macht es noch schwerer sie nicht in die Hände von Kriminellen gelangen zu lassen.

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  • Illegale Arzneimittel aus Übersee mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.austria

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