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  • Anstieg psychischer Belastungen in Gesundheitsberufen

  • Beschäftigte werden vom Arbeitgeber allzuoft allein gelassen.

  • 16.03.2010
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  • "Der ständig steigende Leistungsdruck im Gesundheitswesen führt zu einer starken psychischen Belastung der Beschäftigten", sagt AK Präsident Herbert Tumpel auf der heutigen Veranstaltung "Warten auf Burn-out" in der AK Wien und fordert ein rasches Gegensteuern: "Auf der einen Seite reden alle davon, dass Arbeit nicht krank machen darf, auf der anderen wird zugesehen, wie die Gesundheit der Beschäftigten immer mehr untergraben wird. Die physischen Belastungen, der ständige Leistungsdruck und die Spannungen im sozialen Umfeld. Das sind wesentliche Gründe für nachfolgende psychische Erkrankungen." Es reichen daher auch nicht symbolische Maßnahmen wie die Verteilung "gesunder Äpfel". Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in den Gesundheitsberufen geben an, unter mindestens sechs beruflichen Belastungen zu leiden. In den übrigen Berufen leiden die Beschäftigten "nur" unter mindestens zwei psychische Belastungsfaktoren. "Die besonderen Belastungen dieser Berufsgruppen ergeben sich durch das Zusammenfallen arbeitsorganisatorischer Faktoren", erklärt die Vorsitzende des Fachausschusses Gesundheitsberufe der AK Wien, Gerda Mostbauer. Tumpel und Mostbauer verlangen eine bessere Gestaltung der Arbeitsprozesse in den Gesundheitsberufen und eine gründliche Evaluierung der krankmachenden Belastungen am Arbeitsplatz.

  • Risikofaktoren

  • Spezielle und lange Arbeitszeiten, unregelmäßige Überstunden, keine planbare Freizeit, großer Zeitdruck, mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf, kulturelle Verschiedenheiten, verbale Übergriffe, fordernden Patienten und Angehörige sowie körperliche Anforderungen (Arbeitshaltung, Heben und Tragen, Infektionen etc.): Das sind die besonderen Belastungen der Beschäftigten in den Gesundheitsberufen.

    Die Beschäftigten werden in diesem Umfeld vom Arbeitgeber allzuoft allein gelassen. Aber auch von KollegInnen kommt nur wenig Unterstützung. Die Betroffenen klagen über Belastungen durch Personalnot, zu viel Bürokratie, Zeitdruck und beschweren sich über den Führungsstil.

  • Hohes Burn-out-Risiko mehr (mehr...)

  • Keine ausreichende Evaluierung der Gefahren mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer Wien - Marke: Ärztekammer

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