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  • Brustrekonstruktion mit Eigenfett und Stammzellen

  • US-Studie belegt Sicherheit von Eigenfetttransfer zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs.

  • 12.05.2016
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  • Bislang wurden Frauen, die nach Tumorentfernungen bei Brustkrebs an Formabweichungen der Brust litten, zur Rekonstruktion der Brust meist Silikonimplantate eingesetzt. Eine Alternative stellt die Brustrekonstruktion mit Eigenfett (Lipofilling) und Stammzellen dar, die ohne implantierten Fremdkörper und weitere Narben auskommt und ein natürliches Ergebnis ermöglicht. Jetzt bestätigt eine in der Februarausgabe der US-Fachzeitschrift Plastic and Reconstructive Surgery veröffentlichte Studie die Sicherheit der Brustrekonstruktion mit Körperfett.

    "Mit stammzellangereichertem Eigenfett kann der Wunsch vieler betroffener Frauen erfüllt werden, nach gut überstandener Tumorentfernung schnell und schonend eine natürliche Brustform wiederherzustellen", sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und regenerativen Medizin tätiger Arzt aus Wien. In seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® wird stammzellangereichertes Eigenfett auch zur Korrektur von Brustasymmetrien, zum Brustaufbau nach Entfernung von Silikonimplantaten und zur Brustvergrößerung eingesetzt.

    Im Rahmen der US-Studie wurden mehr als 1.000 Fälle von teilweisen oder vollständigen Brustentfernungen (719 Brüste aufgrund von Brustkrebs, 305 gesunde Brüste von Patientinnen mit hohem genetisch bedingtem Brustkrebsrisiko oder gutartiger Erkrankung) und anschließender Brustrekonstruktion mit Eigenfett mit einer Gruppe von Frauen verglichen, bei denen nach brustkrebsbedingter Brustentfernung keine Rekonstruktion der Brust mit Eigenfett erfolgte (670 Brüste). Der durchschnittliche Nachbeobachtungszeitraum der Patientinnen mit Brustrekonstruktion mit Eigenfett nach Entfernung der Brust aufgrund von Brustkrebs betrug 60 Monate.

    Das erfreuliche Ergebnis: Die Brustrekonstruktion mit Eigenfett hat keinen Einfluss auf die Häufigkeit des Wiederauftretens der Krebserkrankung. Die Studie ist somit ein weiterer Beleg für die Sicherheit von Eigenfetttransfers in die Brust.

    DDr. Heinrich schildert das in seiner Praxis zur Anwendung gelangende Verfahren wie folgt: Das für die Rekonstruktion der Brust mit Eigenfett und Stammzellen benötigte Körperfett wird in präziser Handarbeit gewebeschonend mittels Fettabsaugung mit Mikrokanülen gewonnen. Unmittelbar darauf wird das Eigenfett entweder direkt oder nach Stammzellanreicherung in den aufzubauenden Brustbereich injiziert. Der gesamte Eingriff erfolgt ambulant und unter örtlicher Betäubung. Dadurch entfallen der bei Brustrekonstruktionen mit Silikonimplantat üblicherweise nötige stationäre Krankenhausaufenthalt und die Risiken der Vollnarkose. Je nach Ausgangssituation können mehrere Eingriffe für ein optimales Ergebnis erforderlich sein.

    Wie zufrieden betroffene Frauen mit dem Ergebnis einer Brustrekonstruktion mit stammzellangereichertem Eigenfett (Cell-Assisted Lipotransfer, CAL) sind, zeigen Erfahrungen aus Japan, wo diese Technik ursprünglich entwickelt wurde und seit vielen Jahren angewendet und erforscht wird. Nach Aussage der dortigen Studienleiter liegt die Zufriedenheitsrate nach einem 10-jährigen Beobachtungszeitraum bei 87 Prozent.

    Stammzellangereichertes Eigenfett ist ein natürliches und sicheres Füllmaterial, das sich neben der Brustformung auch zur Optimierung der Körpersilhouette an Po, Hüften, Oberschenkeln und Waden sowie zur Hautregeneration an Gesicht und Körper eignet. Auch Dellen nach Fettabsaugungen und Gewebsdefekte nach Unfällen und Operationen können mit stammzellangereichertem Eigenfett korrigiert werden.

    Weitere Informationen

  • Quelle: pressetext.com

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