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  • Immer mehr Spitalsaufenthalte wegen psychischer Störungen

  • Allein die Alkoholsucht hatte im Jahr 2008 knapp 26.000 stationäre Aufenthalte zur Folge.

  • 07.10.2010
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  • Psychische Störungen sind auf dem Vormarsch, die Behandlungen in Krankenhäusern sind binnen fünf Jahren um knapp 18.000 Fälle gestiegen. "Allein die Alkoholsucht hatte im Jahr 2008 knapp 26.000 stationäre Aufenthalte zur Folge", schlug der Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Harald Mayer, in einer Aussendung Alarm.

  • Depressionen und Alkohol-Sucht

  • Vor allem Männer würden häufiger von Alkohol abhängig werden, während Frauen hauptsächlich an affektiven Störungen wie z.B. Depressionen litten. Dabei seien es vor allem die 15- bis 64-Jährigen, die wegen psychischer Störungen ins Spital kämen - also Menschen, die entweder noch in Ausbildung seien oder mitten im Berufsleben stünden. "Wir können davon ausgehen, dass beruflicher und privater Stress diese psychischen Probleme mit verursacht. Der Leistungsdruck, dem die Menschen heute ausgesetzt sind, erstreckt sich auf nahezu alle Lebensbereiche", betonte Mayer.

    Präventionsmaßnahmen müssten daher unbedingt forciert werden - sowohl in den Betrieben als auch in den Schulen. Zusätzlich sei es erforderlich, die Versorgung psychisch Kranker auf eine finanziell stabile Basis zu stellen, schloss sich die Obfrau der Fachgruppe Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Bettina Fink, an. "Die ambulante Versorgung ist mehr als unzureichend. Im niedergelassenen Bereich gibt es zu wenig Kassenstellen, und es fehlen zunehmend Fachärztinnen und -ärzte. Resultat: Die psychiatrische Versorgung findet überwiegend stationär statt", sagte Fink.

    Psychische Erkrankungen dürften außerdem nicht mehr tabuisiert werden; vielmehr sei für die Betroffenen ein offener Umgang mit der Krankheit wichtig. "Es darf heutzutage kein Stigma mehr sein, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen", forderte der Chef der Spitalsärzte. Die lebhafte aktuelle Diskussion zum Thema Burnout sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

  • Akuter Handlungsbedarf auch in anderen Bereichen mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer

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