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  • Rückenschmerzen kosten jährlich 6 Milliarden Euro

  • Teuer sind nicht die direkten Kosten für die Behandlung, sondern die indirekten Kosten.

  • 04.11.2010
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  • Rund sechs Milliarden Euro jährlich betragen in Österreich die direkten und indirekten Kosten aufgrund von Rückenschmerzen, so o. Univ.-Prof. DDr. Hans Georg Kress anlässlich der 10. Österreichischen Schmerzwochen der ÖSG. Diese Schätzung stützt sich auf eine Studie aus Deutschland, wonach dort der entsprechende Betrag 2,2 Prozent des BIP ausmacht. Aufgrund der ähnlichen demographischen Situation sei ein direkter Vergleich mit Deutschland legitim, so Prof. Kress: "Dabei handelt es sich aber nur um die sozioökonomischen Kosten von Rückenschmerzen.

    Berechnet man die volkswirtschaftliche Belastung, die allgemein durch chronischen Schmerzen wie Kopfschmerz und Migräne, neuropathische Schmerzen, Krebsschmerzen oder Schmerzen durch Unfälle entstehen, dann übertreffen sie sogar die sozioökonomischen Kosten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen."

  • Indirekte Kosten wie Ausfall der Arbeitskraft sind am Teuersten

  • Für Großbritannien belegt eine 2006 veröffentlichte Studie, dass etwa 17 Prozent der Bewohner an chronischen Rückenschmerzen leiden, gefolgt von Schmerzen durch Arthritis (16 Prozent) oder Verletzungen (6 Prozent). Die direkten Kosten, die durch chronische Schmerzen ausgelöst werden, belaufen sich auf 1.800 Britische Pfund, die indirekten Kosten hingegen auf 12.200 Pfund pro Person und Jahr. Sie sind damit weitaus höher als die indirekten Kosten von anderen Volkskrankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen (11.000 Pfund).

    "Das Teure an chronischen Schmerzen sind nicht die direkten Kosten für die Behandlung, sondern die indirekten Kosten, die durch Ausfall der Arbeitskraft, Krankenstände, Krankenpflege oder durch Pflegebedürftigkeit innerhalb der Familie entstehen", erklärt Prof. Kress. Falsche Selbstmedikation, das Fehlen von lokalen Therapieeinrichtungen und langwierige Suchaktionen nach den Ursachen der Schmerzen würden ihren Teil dazu beitragen. "Das fehlende Wissen des medizinischen Personals über die Ursachen oder die Behandlung sind mitunter ein Grund, warum Patienten oft wahre Ärzte-Marathons hinter sich haben und die Gesundheitskosten damit in die Höhe treiben", so Prof. Kress.

  • Intelligentes Sparen durch konsequente frühzeitige Schmerztherapie mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Schmerzgesellschaft

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    • 1 Kommentar zu "Rückenschmerzen kosten jährlich 6 Milliarden Euro"

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    1. wpolly,  05.11.2010 um 10:15

      Eine wesentliche Kosteneinsparung ist möglich, wenn die Patienten mit Rückenschmerzen oder Bandscheibenvorfällen sich mit dem dynamischen GammaSwing behandeln lassen. Siehe www.gammaswing.at. Zusätzlich kann man die Schmerzen, die eventuell auf eine Entzündug des autretenden bandscheibenmaterials zurück zu führen sind mit dem neuen AlphaRed Tehrapielaser (2000mW 650nm) behandeln.
      Das wirkt enorm zuverlässlich und würde auch erhebliche Kosteneinsparungen mit sich bringen.
     

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