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  • Spezielle Epilepsie-Behandlung bei Frauen wichtig

  • Auswirkung auf Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Gesundheit.

  • 03.12.2010
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  • Epilepsie muss bei Frauen anders behandelt werden als bei Männern. Das stellen Mediziner der Universität München im "Deutschen Ärzteblatt International" fest. Sie überprüften die bisherige Forschung zu Empfängnis und Schwangerschaft sowie auch zur Behandlung von Epilepsie. Das Ergebnis: Mehrere Einschränkungen, die eine Epilepsie-Erkrankung mit sich bringt, könnten bei vielen Frauen verringert werden, würden in Behandlung und Beratung frauenspezifische Aspekte beachtet.

  • Risiko für Fehlbildungen

  • Von Epilepsie sind allein in Deutschland 400.000 Frauen betroffen, und drei bis vier von 1.000 Neugeborenen haben eine Mutter mit dieser Erkrankung. Betroffene Frauen, die sich ein Kind wünschen, sollten bereits vorbeugend vor der Empfängnis und bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels Folsäure einnehmen, so die Forscher. Da das Antiepileptikum Valorate Fehlbildungen beim Kind auslösen kann, sollten sie außerdem in dieser Zeit nicht mit diesem Medikament beginnen.

    Valporate kann zudem bei Frauen auch das Risiko des Polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) erhöhen, das zur Bildung eines erhöhten Androgenspiegels, zu Zyklusstörungen oder auch zu Unfruchtbarkeit führen kann. Bestimmte Antiepileptika dürften zudem die Wirkung von Verhütungsmitteln abschwächen, wie umgekehrt auch orale Kontrazeptiva die Konzentration von Antiepileptika verringern können. Frauen, die nach der Menopause über lange Zeit Antiepileptika einnehmen, sollten zudem die Knochendichte regelmäßig messen lassen, da jede zweite Frau dieser Gruppe an Knochenbeschwerden leidet.

  • Stillen ist für das Kind sicher mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext

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