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  • Patientensicherheit - eine Frage der Kultur

  • Plattform Patientensicherheit sieht Fortschritte in Gefahr.

  • 09.12.2010
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  • Am Institut für Ethik und Recht in der Medizin fand soeben ein Expertengespräch zum Thema: „Patientensicherheit – quo vadis? Neue Konzepte der Sicherheitskultur“ statt. Zur Veranstaltung luden die Österreichische Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Postgradualen Lehrgang „Patientensicherheit und Qualität im Gesundheitswesen“. Besonderer Gast an diesem Abend war Bryan Sexton, einer der Pioniere der Patient-Safety-Bewegung, der unter anderem den weltweit eingesetzten „Safety Attitude Questionnaire SAQ“ entwickelte.

  • Sicherheitskultur

  • Auf die Frage, nach einer sofort umsetzbaren Maßnahme zur Verbesserung der Patientensicherheit, lautete Sextons knappe Antwort: „Stellen Sie mehr Ärzte und Pfleger ein. Mehr Personal bedeutet weniger Arbeitslast für den Einzelnen. Damit steigt die Qualität der Arbeit. Und mehr Qualität bedeutet am Ende des Tages geringere Kosten.“ Sexton untermauert seine Behauptung mit Zahlen am Beispiel von Infektionen durch Venenkatheter: Zentrale Venenkatheter sind für 90% aller durch Gefäßzugänge verursachten Infektionen verantwortlich (Quelle: Robert Koch Institut 11-2002). Sexton entwickelte einen Maßnahmenplan zur Verbesserung der Qualität in Intensivpflegestationen. Durch die Anwendung dieser Methode konnte die Infektionsrate pro 1000 Kathetertage um 66% gesenkt werden. Jede solche verhinderte Infektion spart $ 45.000 (Quelle: N Engl J Med 2006; 355:2725-32; J.B. Sexton et.al.). Bei geschätzten 80.000 Infektionen pro Jahr in den USA, könnten die Einsparungen hier bei rund $ 2,4 Milliarden liegen.

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  • Verbandsverantwortung statt strafrechtlicher Keule mehr (mehr...)

  • Patientensicherheit in Österreich wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt mehr (mehr...)

  • Quelle: Plattform Patientensicherheit

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