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  • Kleinkinder essen sich ihren späteren Bauch- und Hüftspeck an

  • Präsentation der ersten österreichischen Expertenposition zur Ernährung von 1- bis 3-Jährigen.

  • 28.04.2011
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  • Die Ernährung von Kleinkindern im Rahmen der Familienkost ist aus präventivmedizinischer Sicht unausgewogen. Interessante neue Erkenntnisse geben Hinweise darauf, dass sich die Folgen dieser frühen Ernährungsfehler erst Jahre später zeigen. So kann eine hohe Eiweißzufuhr zwischen dem 6. und 24. Lebensmonat das Risiko für Übergewicht im Schulalter erhöhen. Eine inadäquate Eisenzufuhr vor dem dritten Geburtstag kann zu schlechten Mathe-Noten in der Schule führen. Aus diesem Anlass wurden von einer interdisziplinären, österreichischen Expertengruppe erstmals klare "Ernährungsempfehlungen für 1- bis 3-Jährige" erarbeitet und durch praktische Tipps ergänzt.

  • Das Kleinkindesalter, die vergessenen Jahre in der Pädiatrie

  • Die ersten drei Lebensjahre sind eine wichtige Phase für die körperliche und geistige Entwicklung des Menschen. Ein Kind nimmt im Alter zwischen 1 und 3 Jahren ca. 40 % an Länge und Gewicht zu. Das Gehirn wächst in den ersten Lebensjahren schneller als in jeder anderen Lebensphase: 70 g pro Monat mit 5 Monaten und immer noch 32 g pro Monat mit 15 Monaten. Klarerweise ist richtige Ernährung in diesem Alter aus physiologischen und präventivmedizinischen Gründen von besonderer Bedeutung. Die optimale Ernährung des Säuglings ist sehr gut durch nationale wie internationale Empfehlungen geregelt. Darüber hinaus ist die Zusammensetzung von Anfangs- und Folgenahrung sowie Beikost für Säuglinge mittels Verordnungen gesetzlich verankert. Für das Kleinkindesalter (Alter von 1 bis 3 Jahren) gibt es jedoch bislang kaum Richtlinien und Empfehlungen. In einschlägigen Lehrbüchern findet sich oft nur der Hinweis auf den schrittweisen "Übergang zur Familienkost". Das ist heute im Hinblick auf die wachsenden Gesundheitsprobleme zu wenig.

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  • Quelle: Expertenkreis Kleinkindernährung

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