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  • Studie: Migräne nach Menopause vorhersagbar

  • Menstruation ist nicht Hauptgrund für Migräne-Attacken.

  • 02.06.2011
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  • Wenn bei Frauen Kopfschmerzen und Menstruation eng an einander gekoppelt sind, scheint das ein Indikator dafür zu sein, dass ihre Migränebeschwerden mit der Menopause abnehmen. Das ist eine der Schlussfolgerungen einer neuen Studie, die heute beim 21. Jahreskongress der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS) in Lissabon präsentiert wurde. Mehr als 3.200 Neurologie Expert/-innen aus aller Welt diskutieren derzeit in der portugiesischen Hauptstadt aktuelle Entwicklungen aus ihrem Fachgebiet.

    Eine italienische Forschungsgruppe untersuchte, warum manche Frauen, die während ihrer fruchtbaren Jahre unter Migräne leiden, nach der Menopause weniger Kopfschmerzen haben, anderen hingegen mehr. Zudem ging sie der Frage nach, ob das Auftreten von Migräne-Attacken nach der Menopause vorhersagbar ist. Die Studienergebnisse liefern jetzt nützliche Hinweise für die Behandlung von Migränepatientinnen, die in die Menopause kommen. "Wir können künftig maßgeschneiderte Therapieprotokolle entwickeln, je nachdem welche postmenopausale Prognose eine Frau aufgrund ihrer Risikofaktoren hat. Bei den einen muss eine aggressivere Behandlungsform gewählt werde, bei den anderen reicht es, abzuwarten, weil davon auszugehen ist, dass sich der Zustand einer Frau nach der Menopause ohnehin spontan verbessert", erklärt die Hauptautorin der Studie, Dr. Cecilia Condello (Universität Turin, Italien).

  • Suche nach Prädiktoren

  • Schwankungen im Hormonhaushalt können massive Kopfschmerzen verursachen - diese qualvolle Erfahrung machen viele Frauen im Laufe ihrer furchtbaren Jahre. Üblicherweise nimmt die Prävalenz für Migräne mit dem Alter ab, aber mit Einsetzen der Menopause kann Migräne abnehmen, zunehmen oder unverändert bleiben. Die Gründe dafür waren bislang noch unklar. Forscher/-innen der italienischen Universitätskliniken Turin und Novara untersuchten nun 367 Patientinnen, die bereits in der Menopause sind, davon 291 aus biologischen Gründen und 76 aufgrund einer Operation. Sie alle leiden unter Migräne gemäß der internationalen Kopfschmerzklassifikation ICHD-II. Erforscht wurde, ob und warum sich Merkmale ihrer Migräne nach der Menopause veränderten. Darüber hinaus analysierte die Forschungsgruppe, ob es für Migräneattacken nach der Menopause Prädiktoren gab, etwa eine Verbindung zwischen Menstruation und Migräne, die Zahl der Schwangerschaften, die Einnahme von bestimmten Hormonpräparaten oder ob auch die Mütter der Patientinnen unter Migräne litten.

  • Ergebnisse der Studie sind überraschend mehr (mehr...)

  • Quelle: Dr. Birgit Kofler

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