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  • Selbsthilfe bei Kopfschmerzen im Trend

  • Tipp: Therapie der ersten Wahl bei Migräne und Kopfschmerzen.

  • 30.06.2011
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  • Wie auch ein neuer Bericht der WHO bestätigt, leidet mindestens die Hälfte aller Menschen weltweit an Migräne und/oder Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Die Mehrheit therapiert ihre Beschwerden selbst, ohne einen Arzt aufzusuchen. Bislang wurden das Thema Kopfschmerzen und auch die Selbstmedikation von der Wissenschaft etwas vernachlässigt. Die aktuellen Empfehlungen zur Selbstmedikation bei Migräne und Spannungskopfschmerz der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG) sind daher von besonderer Bedeutung.

    Univ.-Prof. Dr. Gunther Haag, Chefarzt an der Michael-Balint-Klinik in Königsfeld im Schwarzwald, unter dessen Federführung die Therapieempfehlungen entwickelt wurden, dazu: "Im Sinne des effizienten Krankheitsmanagements unterstütze ich die Selbstmedikation als adäquate Behandlungsform. Wichtig ist allerdings die Abklärung, dass es sich bei den Beschwerden um primäre Kopfschmerzen handelt und keine gesundheitsgefährdenden Ursachen hinter dem Leiden stehen."

    Der Kopfschmerzexperte hält fest: "Gerade weil so viele Menschen zur Selbstmedikation greifen, war es so wichtig, das Thema aufzugreifen und wissenschaftlich fundierte Therapieleitlinien herauszubringen. Wir haben daher alle verfügbaren kontrollierten, randomisierten und doppelblinden Studien zu diesem Thema herangezogen und nach strengen Kriterien ausgewertet. Das Ergebnis liegt nun in Form unserer evidenzbasierten Empfehlungen vor."

  • Dreierkombination nützt Synergien

  • Die Leitlinien sprechen eine klare Sprache: Auf Grund der überaus effektiven Wirksamkeit empfehlen die Autoren die fixe Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein als eine hervorgehobene Therapie der ersten Wahl. Der Grund: Vergleichsstudien zeigten, dass die Dreierkombination wirksamer ist als die Monosubstanzen oder eine Zweierkombination aus ASS und Paracetamol. Darüber hinaus wurde die Verträglichkeit des Medikaments als sehr gut bewertet.

    Prof. Haag dazu: "Die Stärke der Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein liegt darin, dass ihre Wirkung mindestens 15 Minuten früher einsetzt als bei den anderen geprüften Wirkstoffen oder Wirkstoffkombinationen. Das ist für Patienten natürlich wesentlich, denn gerade bei Migräne kommt es ganz besonders auf den richtigen Zeitpunkt der Einnahme eines Schmerzmittels an und darauf, dass der Schmerz möglichst rasch reduziert wird."

    Die Stärke der Dreierkombination gründet sich auf der Synergie der drei Substanzen: Das Koffein beeinflusst die Wirksamkeit der anderen beiden Arzneistoffe überaus positiv, da es den Wirkeintritt der Acetylsalicylsäure und des Paracetamols beschleunigt, deren Wirkung verstärkt und im Anschluss dafür sorgt, dass der Therapieeffekt lange auf hohem Niveau anhält. Zusätzlich wirkt Koffein analgetisch.

  • Reizveränderungen können Migräne triggern mehr (mehr...)

  • Quelle: ÖKSG

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