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  • Depression und Schmerz verstärken einander

  • Anästhesist: Facebook ist schlechte Bewältigungsstrategie

  • 22.09.2011
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  • Depressionen und Ängste können chronischen Schmerz verstärken - und Schmerz wiederum die Depression. Auf diesen Teufelskreis machen Forscher am Europäischen Schmerzkongress aufmerksam. "Früher stellte man körperliche Schmerzen bei Depressiven oft ganz in Frage, heute weiß man es besser. Unter Patienten mit chronischem Schmerz entwickelt jeder Zweite eine Depression. Ebenso leidet jeder zweite Depressive über längere Zeit an körperlichem Schmerz", erklärt der Klagenfurter Anästhesist Rudolf Likar.

  • Nicht nur der Körper schmerzt

  • Mehrere Forschergruppen belegen den engen Zusammenhang zwischen Schmerz und Depression in all seinen Varianten, allen voran Maria Alexandra Ferreira Valente von der Universität Porto. Schmerz darf somit nicht als ausschließlich körperliches Phänomen betrachtet werden, fordert die Expertin. "Ärzte sollten ihr Behandlungsprogramm an das Ausmaß der Ängste oder Depressionen der Patienten anpassen."

    Ein Mechanismus, der dieses Leiden im Doppelpack begünstigt, ist das Gefühl der Hilf- und Hoffnungslosigkeit, konnten Bochumer Forscher um Adina Rusu zeigen, das "Katastrophieren" macht nur alles schlimmer. Schmerzmediziner Likar sieht den Zerfall der engen sozialen Bindungen als einen Grund dafür, dass das Problem immer häufiger auftritt. "Bei Schmerz hilft Ablenkung durch ein soziales Umfeld. Doch Familie oder Stammtisch sind in Zeiten von Facebook und Versingelung immer weniger selbstverständlich, womit eine wichtige Bewältigungsstrategie verloren geht."

  • Depression zuerst bekämpfen mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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