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  • Multiple Sklerose: Angst vor Verlust der Mobilität

  • Neue Therapien können den Krankheitsverlauf entsprechend verlangsamen.

  • 10.11.2011
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  • Multiple Sklerose (MS) ist in Mitteleuropa eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen. Erste Symptome treten meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. In Österreich sind rund 12.500 Menschen an MS erkrankt. Von 19. bis 22. Oktober 2011 fand in Amsterdam der fünfte Europäische und Amerikanische Kongress für Multiple Sklerose (ECTRIMS/ACTRIMS) statt. In einem am Rande des Kongresses stattfindenden Journalistenworkshop fasste Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck, die wichtigsten Fakten zusammen.

  • Beeinträchtigungen von Patient zu Patient unterschiedlich

  • Welche Symptome wann auftreten, zu welchen Beeinträchtigungen es kommt und wie ausgeprägt diese sind, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Es werden verschiedene Verlaufsformen unterschieden. Bei der schubförmig wiederkehrenden MS - auch "relapsing remitting MS" oder kurz RRMS genannt - verläuft die Erkrankung in klar voneinander abgrenzbaren Schüben. Bei der primär progredienten MS kommt es von Anfang an zu einer schleichenden Zunahme der Symptome. Auch hier kann die Erkrankung zwischenzeitlich stillstehen, den deutlichen Wechsel von Schüben und Remissionen gibt es bei dieser Verlaufsform aber nicht. Die sekundär progrediente Multiple Sklerose geht aus der RRMS hervor. Die Häufigkeit der Schübe nimmt ab und wird durch eine kontinuierliche Zunahme der Symptome und krankheitsbedingten Ausfallserscheinungen abgelöst. Phasen, in denen die Krankheit stillsteht, können zwar vorkommen, doch die Beschwerden bilden sich dann kaum noch zurück.

    "Rund 90 Prozent aller Patienten haben einen schubförmigen Verlauf, nur rund 10 Prozent leiden an einem primär progredienten Verlauf. Bei etwa 40 bis 50 Prozent der Patienten mit schubförmiger MS geht die Erkrankung ohne Behandlung nach zehn bis 15 Jahren in die sekundär progrediente Verlaufsform über. Patienten ohne schubförmigen Verlauf haben bis heute noch keine adäquate Therapie. Aber auch für Patienten, die an einem sekundär progredienten Verlauf (SPMS) ohne aufgepfropften Schüben leiden, gibt es bis heute keine wirksame kausale Therapie", so Univ. Prof. Dr. Berger.

    Bei der schubförmigen MS sollen durch Langzeit- oder Basistherapien weiteren Schüben vorgebeugt und das Fortschreiten der MS verlangsamt werden. "Mit der Basistherapie soll möglichst frühzeitig nach der Diagnosestellung begonnen werden. Einen Großteil der Patienten, die an einer schubförmigen MS leiden, können mit einem rechtzeitigen Therapiebeginn die möglichen Auswirkungen der Krankheit - wie ein Leben im Rollstuhl - erspart bzw. hinausgezögert werden. Das therapeutische Fenster liegt hier zwischen EDSS null und vier ", betont Prof. Berger.

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  • Quelle: Biogen Idec

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