go bottom ...
platzhalter

Suche
Gewinnspiele
Auto
e-Card
 

  • HIV-Therapie ermöglicht gute Lebensqualität

  • Zentrales Ziel bleibt Entstigmatisierung.

  • 24.11.2011
  • Artikel weiterempfehlenArtikel weiterempfehlen | Artikel kommentierenArtikel kommentieren
  • 7.000 bis 8.000 HIV-Infizierte leben in Österreich, knapp 3.700 davon werden in Spitalsambulanzen und von niedergelassenen Ärzten betreut. Dank einer breiten Palette wirksamer Medikamente können die HIV-Infektion und AIDS gut behandelt werden. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages präsentiert die ÖGNÄ-HIV die Ergebnisse einer Patientenbefragung zum Thema Lebensqualität und HIV-Therapie.

    "Das Leben mit HIV hat sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt - im positiven Sinn", so der 56-jährige Krankenpfleger Helmut, der sich Ende 1995 infizierte. "Die Kombinationstherapie ermöglicht ein relativ normales Leben." Vor Beginn der Therapie werden die Patienten umfassend über die diversen Einnahmemöglichkeiten und etwaige Nebenwirkungen informiert. "Da die verfügbaren Therapieschemen eine vergleichbare Wirksamkeit haben, können und sollen individuelle Bedürfnisse, zum Beispiel Essgewohnheiten und die berufliche Situation des Patienten, in der Therapiewahl berücksichtigt werden", betont OA Dr. Brigitte Schmied, Leiterin der Immunambulanz im Otto-Wagner-Spital, II. Interne Abteilung SMZ Baumgartner Höhe. Dies ist nicht zuletzt deshalb sinnvoll, weil die Zufriedenheit des Patienten eine zentrale Voraussetzung dafür ist, dass er die lebenslang erforderliche Dauerbehandlung auch zuverlässig einnimmt.

  • Erfolgreiche Kombinationstherapien

  • Die Start-Therapie besteht aus einer Kombination von drei Substanzen, die die Vermehrung des Virus an unterschiedlichen Stellen hemmen. Mittlerweile stehen auch Tabletten zur Verfügung, die mehrere Wirkstoffe enthalten und einmal oder maximal zweimal täglich eingenommen werden. "Ziel ist es, die Virusvermehrung möglichst stark zu unterdrücken und so die Virusmenge unter die Nachweisbarkeitsgrenze zu senken", erklärt Schmied. Dadurch bleibt die Funktion des Immunsystems erhalten bzw. wird wieder verbessert, der Ausbruch von AIDS wird verhindert. Im Mittelpunkt steht die Erhaltung bzw. Verbesserung von Gesundheitszustand und Lebensqualität sowie der Leistungs- und Berufsfähigkeit des Einzelnen. Auf der anderen Seite sinkt durch die Verringerung der Virusbelastung auch das Infektionsrisiko für andere. Damit ist die Therapie auch eine effektive Präventionsmethode.

    "Der Erfolg der medikamentösen Langzeittherapie zeigt sich nicht nur in der subjektiven Wahrnehmung der Patienten, sondern auch an klinischen Parametern", erläutert Dipl. Sozialpädagoge Olaf Kapella, Österreichisches Institut für Familienforschung (ÖIF). So liegt die Zahl der so genannten CD4-Zellen - die für Diagnose und für Verlaufskontrolle relevant sind - beim überwiegenden Teil der behandelten Patienten im Normbereich (über 500-600 CD4-Zellen/ml), der auch für nichtinfizierte Menschen üblich ist. Bei rund 80 Prozent der therapierten HIV-Patienten liegt die Virusbelastung unter der Nachweisgrenze (unter 50 Kopien/ml).

  • Detaillierte Dokumentation der ÖGNÄ-HIV mehr (mehr...)

  • Nebenwirkungen belasten nur wenig mehr (mehr...)

  • Stigmatisierung und Angst vor Ansteckung mehr (mehr...)

  • Herausforderungen für die Zukunft mehr (mehr...)

  • Quelle: ÖGNÄ-HIV

  •  zurück ...
  • MEHR ZU AIDS

    aboutpixel.de / eyeofsamara
    ©aboutpixel.de / eyeofsamara
    Jerzy / pixelio.de
    ©Jerzy / pixelio.de
    Chritha / pixelio.de
    ©Chritha / pixelio.de
    Nivea
    ©Nivea
    Helga Gross / pixelio.de
    ©Helga Gross / pixelio.de

    Neue Pille keine Lustbremse

    Weniger Menstruationsbeschwerden durch Verhütung

    Fledermaus-Sex hängt vom Duft des Partners ab

    Rauchen verkürzt Lebenserwartung mehr als HIV

    Schlafdauer wichtig für männliche Fruchtbarkeit

     

    KOMMENTARE ANTWORTEN

    • Kommentare zu "HIV-Therapie ermöglicht gute Lebensqualität"

    •  
      Kommentar:
      [ 1000 ] Zeichen frei
      Um zu diesem Artikel einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich anmelden.
      Registrieren Sie sich, um Artikel kommentieren zu können.  
     

    ARTIKEL EMPFEHLEN

    Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

     
  • Internationaler Tag der Seltenen Erkrankungen

  • ©MSD
    MSD

    ARES-Tower

    MSD beleuchtete am 28. Februar den ARES Tower mit dem Logo von Pro Rare, um auf den „Tag der Seltenen Erkrankungen“ hinzuweisen und Aufmerksamkeit zu schaffen. In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen in der EU von ihr betroffen sind. Das k ...

  • mehr ...
  • Zigarettenrauch reduziert Selbstheilung der Lunge

  • ©Nivea
    Nivea

    pixelio.de / Günter Havlena

    Der Qualm von Zigaretten blockiert Selbstheilungsprozesse in der Lunge und kann so zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) führen. Das berichten Forscher des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit internationalen Kollegen im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine". ...

  • mehr ...


 

Um frage

  • Leiden Sie regelmäßig an Rückenschmerzen?
  •  ja
  •  selten
  •  nein

  •  

Marke suchen

Bookmark and Share

News letter

Abonnieren Sie kostenlos den Newsletter.

 
Copyright © 2007-2017 MED-Reporter.at. All rights reserved. |  Nutzungsbedingungen
Diese Seite ist optimiert für MS InternetExplorer 8, FireFox 3, Opera 9.5 und Safari 3.1.
go top ...